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Donnerstag, 16. November 2017, Ausgabe Nr. 46

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Luftfahrt

Flug in die Unfallfreiheit

Von Peter Odrich | 23. März 2017 | Ausgabe 12

In wenigen Jahren könnten Verkehrsflugzeuge ohne jegliches technisches Unfallrisiko fliegen. Unglücke, die sich dann noch ereignen, gingen allein auf Terrorismus oder menschliches Versagen zurück.

 Diese Hoffnung legen die jüngsten Unfallstatistiken nahe. 2016 war demnach das zweitsicherste Jahr in der Fliegereigeschichte. Nur einmal je 3 Mio. Flüge kamen Menschen ums Leben. Schon 2014 war kein einziges Düsenverkehrsflugzeug aus technischen Gründen verunglückt.

Etwas anders sieht es noch bei Turbopropflugzeugen aus. Hier gibt es jedes Jahr technisch bedingte Unfälle. Dazu trägt bei, dass diese Flugzeuge meist in Regionen fliegen, die technisch schlechter ausgestattet sind. Zugleich sind die Piloten oft wenig erfahren.

Soweit Unfälle auf Pilotenfehler zurückgehen, hat das im wesentlichen zwei Ursachen: Vor Start und Landung werden falsche Rollbahnen angesteuert oder unzutreffende Daten in die Bordcomputer eingegeben. Bei menschlichem Versagen während des Reiseflugs kommen selbstmörderische Absichten genauso ins Spiel wie plötzliche Verwirrung der Piloten, die sich mit scheinbar widersprüchlichen Warnungen oder überraschenden Anzeigen der Bordsysteme während langer Flüge konfrontiert sehen.

Abhilfe kann nur ein ständig verbessertes Pilotentraining bringen. Dazu gehört, dass diese im Simulator mit ungleich mehr Gefahrensituationen als bisher konfrontiert werden.

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