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Dienstag, 12. Dezember 2017

IT-Sicherheit

Gemeinsam gegen Cyberkriminalität

Von Regine Bönsch/dpa | 15. Juni 2017 | Ausgabe 24

Cisco und IBM haben eine Partnerschaft im Kampf gegen die wachsende Bedrohung durch Cyberangriffe geschlossen. Beide US-Unternehmen wollen ihre Sicherheitsprodukte und Dienstleistungen künftig besser aufeinander abstimmen.

Foto: IBM

Christian Nern, IBM-Sicherheitsexperte, setzt auf herstellerübergreifende Lösungen.

Eines der Kernprobleme sei die weite Verbreitung von Sicherheitswerkzeugen, die nicht untereinander kommunizieren und schwer integrierbar seien, erklärten die beiden Unternehmen letzte Woche Mittwoch.

So fand eine jüngste Cisco-Untersuchung unter 3000 Sicherheitschefs heraus, dass 65 % der Unternehmen und Institutionen zwischen sechs und 50 verschiedenen Sicherheitsprodukten nutzen. Die Zusammenarbeit unterstreiche „die Notwendigkeit, herstellerübergreifende, durchgängig integrierte Sicherheitslösungen zu schaffen – anstelle von Insellösungen“, erklärte IBM-Sicherheitsexperte Christian Nern.

Die Zusammenarbeit sei langfristig angelegt und soll die Kräfte beider IT-Riesen im Service, bei Produkten und in der Sicherheitsforschung bündeln. Gemeinsam wollen die Partner nicht nur gegen einzelne Hacker, sondern auch gegen hoch organisierte Cyberkriminalität vorgehen. „Es wird erwartet, dass Cybercrime die Welt bis zu 6 Billionen $ jährlich bis 2021 kosten kann“, sagte Marc van Zadelhoff, Chef von IBM Security. Deshalb befürworte das Unternehmen eine offene Zusammenarbeit im Kampf gegen die Bedrohungen.

Heutige Cyberattacken würden immer komplexer und breiteten sich immer schneller aus, hieß es. So habe sich der Erpressungstrojaner Wanna Cry zuletzt innerhalb weniger Stunden in 100 Ländern ausbreiten können. IBM und Cisco wollen auch ihre Kompetenzen bei der Analyse von Schadcodes bündeln und so schneller reagieren können.  dpa/rb

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