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Donnerstag, 14. Dezember 2017

Licht

Investitionen in Infrarot-Chips

Von Regine Bönsch | 16. Februar 2017 | Ausgabe 07

Der Lichttechnikkonzern Osram stellt in Regensburg in den kommenden Jahren bis zu 1000 neue Mitarbeiter ein. Der Bedarf steige durch die hohe Nachfrage bei Infrarot-Chips, die für Iris-Scanner in Smartphones eingesetzt werden, erklärte ein Osram-Sprecher.

 Das Geschäft mit den Handyherstellern ist eine neue Marktchance für Osram, das nach der Abspaltung des klassischen Glühlampengeschäfts derzeit die Hälfte seiner Einnahmen mit Technik für Autos macht. Auch in der Fahrzeugtechnik wächst der Bedarf an Infrarot- und LED-Elementen für Assistenzsysteme. Mit den Neueinstellungen verdoppelt Osram seine Belegschaft im Regensburger LED-Werk.

Osram beliefert bereits Samsung mit Infrarot-Technik für Iris-Scanner. Im abgelaufenen Quartal hatte sich der Markterfolg der Produkte schon erkennbar in der Bilanz der Münchner niedergeschlagen. Die einstige Siemens-Tochter investiert derzeit 1 Mrd. € in den Ausbau ihrer LED-Komponentenfertigung, das meiste davon in ein neues Werk im malaysischen Kulim.  

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