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Dienstag, 12. Dezember 2017

Börsenspiel

Mitmachen und gewinnen

Von Christoph Böckmann | 12. Januar 2017 | Ausgabe 01

Ab sofort können die Leser der VDI nachrichten wieder ihren Aktienriecher testen. Wer den besten beweist, gewinnt 1000 €.

Börsenspiel (3)
Foto: imago/ZUMA Press

Do it yourself: Heimwerken liegt bei den Amerikanern voll im Trend. So haben die Aktien der US-Baumarktkette Home Depot in den letzten Jahren kräftig an Wert zugelegt.

Wie wird das Börsenjahr 2017? Das ist die Frage, die aktuell natürlich alle Anleger umtreibt. Auch beim Ingenieurfonds stehen die Zeiger wieder auf Null, denn unser Börsenspiel startet genau jetzt in die neue Runde.

So funktioniert der Ingenieurfonds

In den letzten Wochen konnten sich Börsianer einige Weihnachtsgeschenke abholen. Weltweit schossen Leitindizes wie der Dax, der Euro Stoxx 50 oder der Dow Jones kräftig nach oben. Doch Anfang vergangenen Jahres zeichnete sich noch ein ganz anderes Bild ab. Miserable Wirtschaftszahlen aus China ließen die Kurse purzeln. Stand der Dax 2015 bei bis zu 12 374 Punkten, sackte der deutsche Leitindex im Februar 2016 auf zeitweise nur noch 8752 Zähler.

Auch aktuell erreichen uns besorgnisregende Meldungen aus Fernost: „Zuletzt gab es wieder ein paar spektakuläre Unternehmenspleiten in China“, bestätigt Aktienexperte Michael Thaler von der Top Vermögen AG, der unseren Ingenieurfonds betreut. Damit der rote Drache aber nicht erneut zu stark ins Straucheln gerät, steuert die Zentralregierung mit einem immensen Konjunkturprogramm gegen. Für Beobachter Thaler aber nur vorübergehend ein Grund zur Entwarnung. „Die Schulden der Provinzen und des Staates werden immer höher. Ewig können die Chinesen ihre Wirtschaft nicht auf Pump finanzieren.“

Doch der Vermögensverwalter sieht in der näheren Zukunft ein ganz anderes Ereignis, das den Börsianern die Stimmung verhageln könnte: „Im März starten die Verhandlungen über den Brexit. Die Einführung von Zöllen oder ein stark fallendes Pfund würde die Margen und Geschäftsmodelle einiger europäischer Unternehmen bedrohen.“ Dabei ist zu befürchten, dass sich 2017 die antieuropäischen Tendenzen mit den Wahlen in Frankreich, den Niederlanden, aber auch mit der Bundestagswahl, ausweiten.

Auch wenn der designierte US-Präsident Donald Trump am 20. Januar sein Amt antritt, könnte das für international agierende Unternehmen Umsatzeinbußen bedeuten. Insbesondere falls der Republikaner tatsächlich seinen isolationistischen Protektionismus so strikt verfolgt, wie er im Wahlkampf angekündigt hatte.

Anlageprofi Thaler rät den Teilnehmern des Börsenspiels aufgrund der politischen Unsicherheiten vorerst zu defensiven Werten. Besonders US-Werte, die ihre Brötchen im eigenen Land verdienen, wie die Baumarktkette Home Depot, gehören zu seinen Favoriten. Aber auch mit dem Telekommunikationsunternehmen AT&T oder dem Mischkonzern Honeywell könnten die Börsenspielteilnehmer nicht viel falsch machen. Wenn sich deren Aktien so entwickeln wie in der Vergangenheit, wären die vorderen Plätze bei unserem Renditewettbewerb gesichert. In den letzten drei Jahren legten die Anteilsscheine um 108 %, 57 % und 65 % an Wert zu.

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