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Sonntag, 17. Dezember 2017

Virtuelle Realität

Videobilder werden direkt auf die Netzhaut projiziert

Von Jens D. Billerbeck | 9. März 2017 | Ausgabe 10

Videobrillen für virtuelle bzw. „augmented“ Realität sorgen bei vielen Nutzern nach längerem Gebrauch für Schwindel und Unwohlsein.

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Foto: J. D. Billerbeck

Entspannung pur verspricht die Videobrille Glyph: Bilder werden direkt auf die Netzhaupt projiziert, die Umgebung bleibt im Blick.

Die Videobrille Glyph des kalifornischen Start-ups Avegant verspricht langen, entspannten Videogenuss, denn der Hersteller geht andere Wege als viele Wettbewerber. Auf den ersten Blick ähnelt Glyph einem normalen Kopfhörer – und lässt sich mit eingefahrener Optik auch als solcher nutzen. Vor die Augen gedreht, sorgt die Optik im Bügel für gestochen scharfe Bilder. „Wir haben keine Bildschirme eingebaut“, erläutert Avegant-Manager Carsten Berger, „sondern projizieren die Bilder direkt auf die Netzhaut.“ Retinal Imaging Technology (RIT) nennt sich das Ganze: Eine LED mit geringer Leistung strahlt Licht auf ein Mikrospiegel-Array, das das Bild dann ins Auge des Betrachters projiziert. Laut Berger ist das auch über längere Zeitdauer für das Auge nicht ermüdend, da es keine Fokussierungsarbeit leisten muss. Außerdem ist das Gesichtsfeld nicht abgeschlossen, wie bei vielen anderen VR-Brillen. Der Träger behält also den Blickkontakt zu seiner Umwelt, was Schwindelgefühlen entgegenwirken soll. Eine Batterieladung reicht für vier Stunden Videogenuss.

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