23.12.2011
Montagetechnik bringt E-Mobile auf die Überholspur
Montagetechnik: Der Montage- und Handhabungstechnik kommt im Produktionsprozess von Komponenten für die Elektromobilität eine Schlüsselrolle zu: „Um die Kosten- und Qualitätsziele der Automobilindustrie erfüllen zu können, braucht es neue technologische Lösungen“, betonte Bernhard Hagemann, Leiter des Forums E-Motive im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Frankfurt.
VDI nachrichten, Düsseldorf, 23. 12. 11, kip
Bei der Fertigung von Batteriezellen komme beispielsweise dem Handling der einzelnen Elektroden und Separatoren im Stapelprozess eine entscheidende Rolle zu. Eine Vielzahl empfindlicher Folien müsste hierfür schnell hochpräzise aufeinandergebracht werden. Innovative Lösungsansätze entstünden durch die Zusammenarbeit von Unternehmen unterschiedlicher Spezialisierung.
Gleichzeitig treibt Elektromobilität Neuentwicklungen in der Montage- und Handhabungstechnik voran: „Viele Prozesse und Aufgaben werden sich komplett ändern, sobald die E-Fahrzeuge sämtlicher Couleur in die Serienproduktion gehen“, erwartet Daniela Dietz, zuständige Referentin im VDMA-Fachverband Robotik + Automation. Darauf hätten sich die Maschinenbauer vorbereitet. Völlig neue Montagekonzepte seien unverzichtbar, schließlich könnten nicht einfach Verbrennungsmotoren aus- und Elektromotoren eingebaut werden, denn das ganze Layout eines Pkw ändere sich aufgrund der neuen Technologie. U. W. SCHAMARI
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