ce-richtlinien.de hat es sich zum Ziel gesetzt, alle wesentlichen Fragen zur
CE-Kennzeichnung zu beantworten.
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unser Kontaktformular.
Mit diesem Internet-Angebot erhalten Sie alle(!) CE-Richtlinien auf einen Blick - Sie finden zu jeder CE-Richtlinie
Original-Richtlinientexte sind ihrem Charakter nach Gesetzestexte, das heißt,
der Anwender kann nicht direkt nachlesen, was er zu tun hat. Das muss er sich
mühsam herausarbeiten.
Im vorliegenden Internet-Angebot sind deshalb den Original-Richtlinientexten
sogenannte Erläuterungstexte zur Umsetzung vorangestellt. Hier erfährt der
Anwender direkt, was er zu tun hat.
Der CE-RichtlinienService steht mit den wichtigsten Behörden-Stellen in Verbindung. Neue Informationen zu den CE-Richtlinien werden unmittelbar in das Internet-Angebot eingearbeitet.
Die CE-Kennzeichnung bezieht sich immer auf ein konkretes Produkt und besagt, dass alle Anforderungen der in Frage kommenden CE-Richtlinien erfüllt sind.
Die CE-Kennzeichnung wurde 1985 vom EU-Ministerrat im Rahmen eines neuen
Harmonisierungskonzeptes für den europäischen Binnenmarkt auf den Weg gebracht.
Ab 1991 musste für die ersten Produkte - das waren ¿Spielzeuge¿ die
CE-Kennzeichnung angewendet werden.
Die CE-Richtlinien werden in den Generaldirektionen der Europäischen Kommission erarbeitet und vom Rat der Europäischen Gemeinschaft verabschiedet. Anschließend müssen die CE-Richtlinien von den Mitgliedstaaten der EU in ihre nationalen Gesetze umgesetzt werden.
Wenn ich als "Hersteller" ein Produkt in den "Verkehr bringen" will, das in den Anwendungsbereich einer CE-Richtlinie fällt. Dabei sind die beiden Begriffe "Hersteller" und "Inverkehrbringen" besonders zu beachten.
Zuallererst wird dies in der Bundesrepublik Deutschland durch die Gewerbeaufsichts-Behörden kontrolliert. Daneben achten aber auch die Berufsgenossenschaften auf die Einhaltung der CE-Richtlinien. Und nicht zu vergessen: Oftmals ist das Auge des Konkurrenten die wirkungsvollste Kontrollinstanz.
Zur Zeit gibt es 25 CE-Richtlinien - wobei einige davon noch nicht zwingend angewendet werden müssen.
Harmonisierte Normen sollen die grundlegenden Anforderungen der CE-Richtlinien weiter konkretisieren. Dabei haben diese Normen eine besondere Bedeutung, denn sie bewirken eine "Beweisvermutung" - das heißt: Hat der Hersteller eines Produktes harmonisierte Normen angewendet, wird vermutet, dass die Anforderungen der CE-Richtlinien erfüllt sind.
Nein - die Anwendung von harmonisierten Normen ist freiwillig. Verbindlich, also gesetzlich vorgeschrieben sind nur die Anforderungen der CE-Richtlinien.
Die harmonisierten Normen sind in drei Ebenen gegliedert, um so unnötige Wiederholungen in den einzelnen Normen zu vermeiden.
Das sind unabhängige dritte Prüf- und Zertifizierungsstellen, die bei der EU-Kommission angemeldet sind und im Rahmen der Konformitätsbewertungsverfahren tätig werden - beispielsweise, wenn eine Baumusterprüfung durchzuführen ist.
Viele der CE-Richtlinien fordern jetzt eine Betriebsanleitung, ohne wenn und aber. Während andere CE-Richtlinien nur indirekt auf eine Betriebsanleitung hinweisen. Allerdings ist vor dem Hintergrund der Produkthaftung immer eine Betriebsanleitung erforderlich.
Zunächst stellt das eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld bestraft werden. Die weiteren Konsequenzen sind dann von den tatsächlichen Sicherheitsmängeln abhängig. In jedem Fall ist aber eine Nachbesserung erforderlich, darüber hinaus kann bei gravierenden Sicherheitsmängeln das Produkt aus dem Verkehr gezogen werden.
Die CE-Richtlinien verlangen eine Aufbewahrungszeit von 10 Jahren, nachdem das letzte Produkt in den Verkehr gebracht wurde. Allerdings sollte man diese Dokumente so lange aufbewahren, wie von Seiten der Produkthaftung noch Ansprüche geltend gemacht werden können.
Die Gefahrenanalyse sollte bereits am Anfang des Konstruktionsprozesses, möglichst sogar schon in der Konzeptphase beginnen. Warum? Die Gefahren, die möglicherweise von einer Maschine ausgehen können, müssen soweit wie möglich durch konstruktive Maßnahmen verhindert werden.
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