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Erster Friedhof im Internet öffnet seine Pforten

27.6.2008 - Am 1. Juli startet die Emorial GbR München den ersten multimedialen Friedhof im deutschsprachigen Internet. Hier können Privatpersonen, aber auch Vereine oder Firmen, unkompliziert Erinnerungsseiten für Verstorbene anlegen. Dabei sind Basis-Einträge (Name, Geburts- und Sterbedatum) kostenfrei, für umfangreiche Gedenkseiten die aus Texten, Dokumenten, Fotos und Audio/Videodateien bestehen können, verlangt die Firma eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 19 Euro.

Bild Am 1. Juli startet die Emorial GbR München den ersten multimedialen Friedhof im deutschsprachigen Internet. Hier können Privatpersonen, aber auch Vereine oder Firmen, unkompliziert Erinnerungsseiten für Verstorbene anlegen. Dabei sind Basis-Einträge (Name, Geburts- und Sterbedatum) kostenfrei, für umfangreiche Gedenkseiten die aus Texten, Dokumenten, Fotos und Audio/Videodateien bestehen können, verlangt die Firma eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 19 Euro.
„Dies ist eine Investition in die Ewigkeit, denn das Internet bietet wunderbare Möglichkeiten, die Erinnerung an Angehörige aufrecht zu erhalten“, erklärt Gründer Martin Kunz. Kunz, 47, ist Dipl. Ing. für Technische Physik, Wissenschaftsjournalist und Ressortleiter beim Nachrichtenmagazin Focus. „Es ist schade, wenn von einem ausgefüllten Leben nur ein Grab und eine Schublade Fotos übrig bleiben“, ergänzt Mitgründer Anton Stuckenberger. Er ist Dipl. Ing. agr., Datenbank-Experte und Eigentümer der Stuckenberger-Software GmbH.
Während des mehrwöchigen Testlaufs von Emorial sind neben tausenden privaten Memorials bereits mehrere hundert Biografien zu verstorbenen Prominenten erstellt worden – von Leonardo da Vinci bis zum 2007 verstorbenen Oscar-Preisträger Ulrich Mühe. (sta)

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