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VDI nachrichten legen größte Einkommensstudie vor: Ingenieure verdienen erstmals seit 2004 weniger

Einkommen gingen leicht um 2 % zurück - Berufseinsteiger konnten ihre Einkommen in der Krise sogar um 2,2% steigern

Düsseldorf. Die größte Studie über die Einkommensentwicklung von Ingenieuren haben die VDI nachrichten vorgelegt. Die Studie, die sich auf die tatsächlichen Einkommensdaten von 96.000 Ingenieuren stützt, erlaubt nicht nur Ingenieuren einen Vergleich mit Kollegen und Karriere-Chancen bei der Konkurrenz. Für Unternehmen sind besonders die Untersuchungen wertvoll, die das Einkommen in Abhängigkeit setzen von Regionen, Unternehmensgrößen, Branchen, Stellung im Unternehmen und Berufserfahrung. "Unternehmen können einschätzen, ob sie im Wettbewerb richtig positioniert sind", sagt Ulrike Gläsle, Marketing-Leiterin des VDI Verlages.

Auf knapp 190 Seiten gibt die Untersuchung den umfassendsten Überblick zur Einkommensentwicklung seit 2002 und stützt sich dabei auf die Einkommensdaten von insgesamt 96.050 Ingenieuren, die seit 2002 bis Juni 2009 ihre Daten zur Verfügung gestellt haben. Damit ist die Studie der umfangreichste Gehaltsüberblick für Ingenieure in Deutschland. Die Einkommensstudie blickt detailliert in einzelne Branchen, beschreibt die Einkommensentwicklung sowohl für Berufsanfänger wie für Führungskräfte, für Frauen und Männer, in Abhängigkeit von Betriebsgrößen, Positionen und Studienabschlüssen. Zugleich zeichnet die Studie auch starke regionale Unterschiede auf. Damit ist die Publikation ein ideales Instrument für den einzelnen Ingenieur, um seinen Marktwert besser einzuschätzen, aber auch für Betriebe, um sich über die aktuellen Einkommensentwicklungen genau zu informieren.

Wichtigstes Ergebnis der Studie: Seit 2004 sind die Einkommen der Ingenieure im ersten Halbjahr 2009 leicht um 2 Prozent auf im Durchschnitt 54.000 Euro jährlich. Dafür war vor allem zunehmende Kurzarbeit und das Absinken variabler Lohnbestandteile wie die Kürzung von Urlaub- und Weihnachtsgeld sowie von Erfolgsanteilen verantwortlich. Im ersten Halbjahr 2008 lag das Bruttoeinkommen noch bei durchschnittlich 55.100 Euro. Verbessern konnten sich dagegen die Berufseinsteiger: Sie steigerten ihre durchschnittlichen Jahresbezüge um 2,2 Prozent auf 41.500 Euro.

Die Ingenieure in Ostdeutschland konnten ihre Einkommen im Gegensatz zu den Kollegen im Westen auch in der Wirtschaftskrise verbessern. Vor allem Berlin hat mit einem Durchschnittseinkommen von 48.000 Euro im Jahr den Anschluss an Westregionen wie Bremen (49.700 Euro) und Hannover (50.700 Euro) fast geschafft. Dagegen liegt der Großraum Dresden mit einem Durchschnittseinkommen von 41.400 Euro weiterhin am Ende der Ballungsräume in Deutschland. Das West-Ost-Gefälle hat sich im Vergleich zum Vorjahr durch die Krise stark vermindert. Betrug der Abstand der Jahreseinkommen zwischen der einkommensschwächsten Region Dresden und der Top-Region Stuttgart im vergangenen Jahr noch 18.700 Euro, verringerte sich die Differenz zur Jahresmitte 2009 auf 13.200 Euro.

Die Studie erscheint Anfang Dezember 2009 als Booklet im DIN A4-Format und kann unter www.vdi-nachrichten.com/buchshop/gehalt zum Preis von 99 Euro inklusive MwSt. bestellt werden. ISBN 978-3-18-990084-2

Weitere Informationen oder Belegexemplare erhalten Sie bei:

Ulrike Gläsle, Tel. +49 (0)211 61 88 443
e-mail: uglaesle@vdi-nachrichten.com

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