Passwort vergessen?  |  Anmelden
 |  Passwort vergessen?  |  Anmelden

Sonntag, 21. Januar 2018

Jubiläum

BV Mittelrhein feierte 150. Jubiläum in Koblenz

Von VDI | 21. Dezember 2017 | Ausgabe 51

Der Mittelrheinische Bezirksverein feierte sein 150. Jubiläum im Spiegelsaal des Kurfürstlichen Schlosses in Koblenz mit über 200 Gästen.

 Der Koblenzer Oberbürgermeister Hofmann-Göttig gratulierte und betonte die Mischung aus Tradition und Neuem, die den Verein ausmache. Ein weiteres Grußwort hielt Olaf Stuka, Leiter des Mitglieder- und Regionalservices im VDI in Düsseldorf. Er erwähnte, dass der VDI in vielen Bereichen maßgeblich mitgewirkt habe, beispielsweise im 19. Jahrhundert bei der Gründung der Dampfkesselüberwachungsvereine, aus denen später der TÜV als renommierte Prüfinstanz hervorgegangen ist. Ebenso hat der VDI die technische und naturwissenschaftliche Bildung vorangetrieben und war Mitbegründer des Normenausschusses DIN. „Heute sind es Themen wie Digitalisierung und Industrie 4.0, bei denen der VDI eine führende Rolle einnimmt. Die Bezirksvereine fungieren als wichtiges Bindeglied zu den Mitgliedern vor Ort und werden maßgeblich vom Ehrenamt und hohem persönlichen Engagement der Akteure getragen“, betonte Stuka.

Zum Abschluss zeichnete er den Vorsitzenden des Landesverbandes im VDI, Meinolf Gerstkamp, mit der VDI-Ehrenmedaille aus. Gerstkamp hat sich in mehr als zehn Jahren um den VDI verdient gemacht und sich besonders für die Förderung des Nachwuchses eingesetzt, beispielsweise bei den Wettbewerben für Schüler unter dem Motto „Faszination Technik“.

Reinhard Kallenbach referierte über die Technikgeschichte der Region Koblenz und Mittelrhein. „Auch wenn erst im 19. Jahrhundert die Ingenieursausbildung entstand, so gab es doch schon viel früher Ingenieure“, so Kallenbach. Ein Beispiel für die Ingenieurskunst seien Ritterrüstungen, die man nur mit ausgeklügelter Technik herstellen konnte. Das Mittelalter bezeichnete er als technische Hochkultur, in der komplexe Antriebstechnik die Getreidemühlen ermöglichte oder wo anstatt mit Dynamit mithilfe von mechanischen Kräften Stollen gesprengt wurden. Als Zeugnis für Technik nannte Kallenbach einige bekannte Orte und Namen wie den Förderturm Gierender Höhe, die Alte Burg in Koblenz, die früher als Blechfabrik diente, Horch in Winningen als Autobauer und die Sayner Hütte, die vor dem Abriss bewahrt wurde. VDI

http://www.vdi.de

stellenangebote

mehr