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Samstag, 16. Februar 2019

Zahl der Woche

Das Smartphone ist ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland

Von Jens D. Billerbeck | 14. September 2017 | Ausgabe 37

Rund 1,4 % des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) stehen aktuell in Zusammenhang mit dem Smartphone. Zehn Jahre nach der Präsentation von Apples erstem iPhone haben sich die Smartphones also nicht nur zu einem bedeutenden Trendsetter, sondern auch zu einem Wirtschaftsfaktor entwickelt.

 Das zeigt die Trendstudie „Consumer Technology 2017“, die der Branchenverband Bitkom und das Beratungsunternehmen Deloitte kürzlich vorgestellt haben. In den nächsten fünf Jahren dürfte der Wertschöpfungsanteil des Smartphones weiter wachsen. Den Prognosen zufolge wird der BIP-Anteil bis 2022 auf 1,7 % steigen, das Gesamtvolumen Smartphone-generierter Umsätze hierzulande wird dann mehr als 60 Mrd. € erreichen. Gegenüber 2017 mit erwarteten 45 Mrd. € ist dies ein Anstieg von etwa 30 %.

 „Das Smartphone ist so lebendig wie nie“, sagt Timm Lutter, Bitkom-Experte für Konsumelektronik. Er ist überzeugt: „Es hat sich zu einem Universalgerät entwickelt und stößt auch in anderen Branchen entscheidende Entwicklungen an.“

Deswegen wurde auch das nächste iPhone, dessen Präsentation für Dienstagabend nach Redaktionsschluss vorgesehen war, von den Fans mit geradezu fieberhafter Neugier erwartet. Laut Gerüchten verfügt das iPhone X über biometrische Gesichtserkennung und extragroßes Display.