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Mittwoch, 20. Februar 2019

Fokus neue Rechnerarchitekturen

Datenmassen fordern Hardware heraus

Von Jens D. Billerbeck | 16. August 2018 | Ausgabe 33

Wie viele Möglichkeiten gibt es, zehn Menschen an einem Tisch zu verteilen? Über 3,6 Mio. Mit jeder weiteren Person steigen die Varianten exponentiell an.

Bildartikel zu Intel-Quantum-chips.jpg
Foto: IBM

Quantenrechner: 16 Qubit sind auf diesem Chip vereint. Fast auf den absoluten Nullpunkt heruntergekühlt, lassen sich damit Algorithmen für den Quantencomputer austesten. Ein erster Testchip mit 50 Qubit entstand bei IBM Ende letzten Jahres.

Solche und ähnlich gelagerte Optimierungsaufgaben führen selbst Supercomputer schnell an Grenzen. Abhilfe könnte der Quantencomputer schaffen, der dank Ausnutzung quantenmechanischer Gesetze extrem hohe Rechenleistung für Probleme dieser Art verspricht. Firmen wie Google, IBM und Intel arbeiten fieberhaft daran, praxistaugliche Quantencomputer zu entwickeln.

Bis es so weit ist, versprechen andere Entwicklungen der Computerhardware Höchstleistungen für datenintensive Anwendungen. So setzt HPE sein Forschungsprojekt „The Machine“ mittlerweile in der Praxis ein und konnte im Juni erste Ergebnisse aus der Alzheimerforschung vorweisen: Mit dem Memory-Driven Computing gelang es, die Analyse komplexer Genomsequenzen erheblich zu beschleunigen. Ein Beispiel für den Trend, die Rechenleistung näher an die Daten, also den Speicher, heranzubringen.