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Dienstag, 23. Januar 2018

Luftfahrt

Drohnen fliegen ab jetzt mit strengen Auflagen

Von Wolfgang Schmitz | 5. Oktober 2017 | Ausgabe 40

Seit dem 1. Oktober ist es amtlich. Wer ab diesem Datum seine Drohne in luftige Höhen schickt, muss dabei strenge Vorschriften beachten.

S3 BU
Foto: panthermedia.net/Scott Griessel

Drohnenverordnung: Die Betreiber der kleinen Fluggeräte müssen seit dem 1. Oktober strenge Vorschriften beachten.

 Die neue Drohnenverordnung wurde vom Bundesverkehrsministerium erlassen, nachdem es vermehrt Unfälle mit den Fluggeräten gab. Im wesentlichen besteht die Verordnung aus der Kennzeichnungspflicht, dem Kenntnisnachweis und der Erlaubnispflicht. Demnach brauchen alle Drohnen, die schwerer als 250 g sind, eine Kennzeichnung. Auf der Plakette müssen Name und Adresse des Besitzers feuerfest vermerkt sein. Der neu eingeführte Kenntnisnachweis (Drohnenführerschein) ist für Fluggeräte ab einem Gewicht von 2 kg verpflichtend. Ist die Drohne schwerer als 5 kg, muss der Betreiber zusätzlich eine Aufstiegserlaubnis besitzen, die von den Landesluftfahrtbehörden erteilt wird. Fluggeräte, die auf einem Modellflugplatz gestartet werden, bleiben mit Ausnahme der Kennzeichnungspflicht von den Neuregelungen unberührt. Für Flughöhen ab 100 m muss eine behördliche Ausnahmeerlaubnis eingeholt werden. Weitere Informationen liefert das Bundesverkehrsministerium unter .  

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