Passwort vergessen?  |  Anmelden
 |  Passwort vergessen?  |  Anmelden

Mittwoch, 24. Januar 2018

Energiepolitik

EU-Kompromiss zur Energiewende

Von Stephan W. Eder/dpa | 21. Dezember 2017 | Ausgabe 51

Der EU-Ministerrat hat sich in der Nacht von Montag auf Dienstag dieser Woche in Brüssel auf einen Kompromiss für Eckpunkte einer Energiewende bis 2030 geeinigt. Bis dahin sollen erneuerbare Energien 27 % des gesamten Strombedarfs decken.

S1 Unteraufmacher (2)
Foto: EnBW

Weiter aufgebaut werden sollen in der EU die Kapazitäten an erneuerbaren Energiequellen. Bis 2030 sollen sie EU-weit mindestens 27 % des Bedarfs decken.

 Das Europaparlament hatte 35 % gefordert. Der Strommarkt soll in der EU enger verzahnt werden. Die Staaten sollen ihre grenzüberschreitenden Leitungen nach und nach für den Handel mit Nachbarstaaten öffnen.

Die Bundesregierung begrüßte den Kompromiss als „Meilenstein“ für den Umstieg auf erneuerbare Energien. Das Paket mache den Strommarkt flexibler und damit fit für Ökostrom, sagte Wirtschafts-Staatssekretär Rainer Baake am Dienstag in Berlin.

„Erfreulich ist zudem, dass die Mitgliedstaaten nicht hinter ihre verbindlichen Ziele für den Erneuerbaren-Ausbau bis 2020 zurückfallen dürfen“, betonte BDEW-Hauptgeschäftsführer Stefan Kapferer. Bedauerlich sei hingegen, dass keine national verbindlichen Ziele für den weiteren Ökostromausbau durchgesetzt werden konnten.

stellenangebote

mehr