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Donnerstag, 14. Dezember 2017

Friedensnobelpreis 2017

Kampf gegen Atomwaffen

Von Christoph Böckmann/dpa | 12. Oktober 2017 | Ausgabe 41

Mit dem Friedensnobelpreis für die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (Ican) fordert die Jury die Nuklearmächte zur Abrüstung auf. Wir lebten in einer Welt, in der das Risiko, dass Atomwaffen zum Einsatz kämen, größer geworden sei, meinte die Chefin des norwegischen Nobel-Komitees Berit Reiss-Andersen.

Ican sitzt in Genf in der Schweiz und ist ein Bündnis aus 450 Friedensgruppen und Organisationen, die sich seit Jahren für Abrüstung engagieren. Ican-Direktorin Beatrice Fihn sagte, der Preis müsse auch als Botschaft an die Atommächte verstanden werden, schneller an der Vernichtung ihrer Waffen zu arbeiten.

Die weltweit wichtigste politische Auszeichnung erhält Ican unter anderem für ihre „bahnbrechenden Bemühungen um ein vertragliches Verbot solcher Waffen“. Die Organisation hat maßgeblich am UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen mitgewirkt, der im Juli unterzeichnet wurde und von 122 Staaten unterstützt wird. Die vermutlich neun Atommächte sowie fast alle Nato-Staaten – darunter Deutschland – hatten die Verhandlungen über den Vertrag boykottiert. Begründung: Da die Atommächte nicht teilnehmen, können die Verhandlungen nichts ändern.  dpa/cb

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