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Mittwoch, 20. Februar 2019

Jubiläum der Woche

Luxuriöse Legende

Von Dawid Gryndzieluk | 7. Februar 2019 | Ausgabe 06

S3 Boeing (2)
Foto: dpa Picture-Alliance/AP Images

Abheben zum Erfolg: Mit dem Jungfernflug vor 50 Jahren begann die eindrucksvolle Karriere des Jumbojets.

Die Legende lebt. Am 9. Februar 1969 hob zum ersten Mal eine Boeing 747 ab. 50 Jahre und mehr als 1500 ausgelieferte Maschinen später wird die 747 immer noch gefertigt. Mit einer Länge von 71 m und einer Spannweite von 60 m war der vierstrahlige Jet bis zum Erstflug des A380 im Jahr 2005 das größte Passagierflugzeug der Welt. Der Buckel auf dem Rumpfrücken brachte der 747 den liebevollen Spitznamen „Jumbojet“ ein. Grund für das ungewöhnliche Design war die von Anfang an geplante Verwendung der 747 als Frachtflugzeug. Wegen der dafür vorgesehenen Ladeklappen am Bug konnte das Cockpit nicht wie üblich in der Verlängerung des Innenraums untergebracht werden. In den ersten Jahren nutzten die Fluggesellschaften den Buckel als Erste-Klasse-Lounge mit Bar, Sesseln und Sofas.

Luxuriös haben es immer noch die Staatsoberhäupter, die den Jumbo als Regierungsflieger nutzen. Zum US-Präsidenten, dem japanischen Kaiser und saudischen König gesellte sich kürzlich der türkische Präsident Recep Erdogan, der die 747 von der Regierung Quatars geschenkt bekam. Weniger bequem hat es Bruce Dickinson, Sänger von Iron Maiden: Beim Flug mit dem Jumbo der Schwermetaller sitzt er am Steuerhorn. dg/