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Sonntag, 18. Februar 2018

Weltrekord

Münchner Kapsel siegt

Von Wolfgang Schmitz | 31. August 2017 | Ausgabe 35

Elon Musk war schlichtweg begeistert. Der Tesla-Gründer war einer der Ersten, die den Studierenden der Technischen Universität München zum Sieg beim Hyperloop-Wettbewerb des Raumfahrtunternehmens SpaceX vor wenigen Tagen gratulierten.

Hyperloop
Foto: WARR Hyperloop-Team

Und ab in die Röhre. Das Münchner TU-Team war beim Hyperloop-Wettbewerb der Konkurrenz um Längen voraus.

 Musk, der auch Chef von SpaceX ist und den Wettstreit initiiert hatte, nannte die Leistung der jungen Entwickler und Konstrukteure „unglaublich“. Beim Hyperloop geht es darum, Menschen in Kapseln per Unterdruck mit Schallgeschwindigkeit durch Röhren von Ort zu Ort reisen zu lassen. Die deutsche Transportkapsel beschleunigte in der 1,25 km langen Teströhre bis auf den Weltrekord von 324 km/h.

Hinter dem interdisziplinär aufgestellten Team der TU München landete die Kapsel der kanadischen Gruppe mit etwas über 100 km/h auf Rang zwei. Bereits beim letzten Wettbewerb im Januar war eine Kapsel der TU München am schnellsten gewesen. Damals kam sie noch auf 94 km/h. Schallgeschwindigkeit erreichten die Studenten mit ihrer Kapsel aber noch nicht – die liegt bei mehr als 1200 km/h.

Die Münchner hatten mit ihrer Leichtbaukonstruktion aus Carbon und einem elektrischen Antriebssystem Erfolg. Allerdings war die Strecke zu kurz, um ein höheres Tempo auszutesten. Die Bremsen mussten ausgelöst werden, um die Kapsel binnen 3 s zu stoppen. ws

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