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Mittwoch, 20. Februar 2019

Wissenschaft

Fraunhofer IFF und Hochschule Magdeburg intensivieren Energieforschung

Von Wolfgang Schmitz | 7. Februar 2019 | Ausgabe 06

Mit dem geplanten Abschied von der Kohleverstromung in Deutschland wächst die Bedeutung regenerativer und dezentraler Energiequellen. Das bedeutet auch, dass die Anstrengungen zum Umbau der Energienetze intensiviert werden.

Neue, intelligente Netze und Technologien sollen die schwankende Verfügbarkeit des Ökostroms ausgleichen und Produktion und Verbrauch miteinander in Einklang bringen.

Um den Prozess wissenschaftlich voranzutreiben, intensivieren das Fraunhofer IFF Magdeburg und die Hochschule Magdeburg-Stendal ihre strategische Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung. Der vor wenigen Tagen unterzeichnete Vertrag dokumentiert die Kooperation im Bereich der Energiesysteme und -anlagen der Zukunft. Zu dieser Zusammenarbeit gehört der Austausch von Personal zwischen dem Fraunhofer-Institut und der Hochschule, die gemeinsame Nutzung von Forschungsinfrastrukturen und die vernetzte Ausbildung des Nachwuchses für Wissenschaft und Wirtschaft. Die Studierenden am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Industriedesign sollen während ihrer praxisnahen Ausbildung von der gebündelten Expertise und Infrastruktur profitieren. Zudem wollen beide Partner auf dem Gebiet der Energiesysteme eng mit der regionalen Industrie kooperieren.

Das IFF und die Hochschule arbeiten bereits mit anderen Forschungseinrichtungen im europäischen Projekt „REflex“ an zukunftsweisenden Technologien.