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Sonntag, 18. Februar 2018

Hochschule

Zufriedenheit mit Bachelorstudium steigt

Von Idw/Wolfgang Schmitz | 14. März 2014 | Ausgabe 11

Die Bologna-Reform mit der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge erwies sich als weitaus komplizierter und umstrittener, als die Väter der Reform 1999 erhofft hatten.

Zwischen 2009, dem Jahr studentischer Proteste gegen die Umsetzung der Studienreform, und 2012 hat sich die Gesamtzufriedenheit der Bachelor-Studierenden mit den Bedingungen ihres Studiums aber von "ausreichend" hin zu "befriedigend" verschoben (von 54 % auf 61 %), an Universitäten relativ stärker (von 46 % auf 58 %) als an Fachhochschulen (von 61 % auf 64 %). Zu dieser Erkenntnis kommen Forscher des Deutschen Zentrums für Hochschulforschung (DZHW) und der AG Hochschulforschung der Universität Konstanz.

Wenn diese Beurteilungen, vor allem an den Universitäten, auch noch weit entfernt sind von einem allgemein guten Standard, sei gleichwohl festzuhalten: "Die zwischenzeitlichen Bemühungen der Hochschulen um Verbesserungen der Studienbedingungen und Lehrqualität tragen offensichtlich Früchte. Die Anstrengungen werden von den Studierenden wahrgenommen und positiv bewertet", erklären Frank Multrus und Tino Bargel von der AG Hochschulforschung.

Die weitaus meisten der befragten Studierenden erwarteten starke Praxisbezüge in den Lehrveranstaltungen. Allerdings seien die Studierenden nur an den Fachhochschulen mehrheitlich mit diesem Punkt zufrieden (70 %). An den Universitäten seien es mit 44 % weit weniger.

Studierende an Fachhochschulen fühlten sich deutlich häufiger gefördert als ihre Kommilitonen an Universitäten. "Generell gilt: In nahezu allen Aspekten von Kompetenzen erhalten Fachhochschulen bessere Beurteilungen als Universitäten. Allerdings ist an Universitäten ein Zuwachs positiver Beurteilungen festzustellen", schreiben die Forscher.

Die Zufriedenheit der Masterstudierenden war schon 2009 hoch, sie ist nach einem Zuwachs im Jahre 2010 nicht mehr weiter angestiegen.  idw/ws

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