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Samstag, 17. Februar 2018

Ingenieurfonds

Ein Jungingenieur und Aktienprofi

Von Christoph Böckmann | 9. Mai 2014 | Ausgabe 19

Sebastian Scholz ist Diplom-Ingenieur und absolviert momentan ein zusätzliches berufsbegleitendes Masterstudium an der Hochschule Darmstadt. Doch neben diesem und seiner Arbeit bei einem Systemlieferanten für die Luftfahrtindustrie hat der 33-Jährige noch eine weitere Passion.

Abends nach Feierabend checkt er Aktienkurse, liest Börsenberichte und feilt an seiner Anlagestrategie – und das sehr erfolgreich. Beim Börsenspiel der VDI nachrichten, dem Ingenieurfonds, steht er auf dem zweiten Platz.

Sebastian Scholz

Sebastian Scholz steht beim Ingenieurfonds auf dem zweiten Platz. Foto: Kfoto/Hendrik Köhler

Scholz interessiert sich seit über zehn Jahren für das Thema Aktien. Erst begann er zum Vermögensaufbau Fonds zu kaufen, die ihm seine Sparkasse anbot, dann wollte er mehr wissen. "Anfangs wusste ich nicht, welche Aktien in den von mir gekauften Fonds steckten und warum, dann habe ich angefangen mich stärker in die Materie einzuarbeiten", so der Masterstudent. Heute investiert er direkt in Aktien und testet beim Ingenieurfonds seine Strategie. "Als Ingenieur interessiert mich speziell der Rohstoff-, Edelmetall- und Technologiemarkt. So stecke ich mein Geld z. B. in die Aktien von K+S, Barrick Gold, BMW oder Apple." Beim Börsenspiel interessiert sich Scholz vor allem für Werte, die gerade gefallen sind. "Ich versuche dann zu prüfen, ob die Abwärtsbewegung der Aktien berechtigt ist oder vielleicht nur durch Kursschwankungen bei Rohstoffen entstanden ist", erklärt Scholz. Dann betrachtet er wie sich die Papiere in den letzten 20 und 200 Tagen entwickelt haben und greift gegebenenfalls zu.

So schafften es aktuell K+S, Südzucker und Stada, die gerade stark gefallen sind, in sein Portfolio. Weiter beobachten und vielleicht zugreifen würde der Student bei dem Labortechnikanbieter Sartorius. Auch bei diesem hofft er, könnte nach der Abwärtsfahrt eine Trendwende einsetzen. Außerdem in sein Spiel-Portfolio hat es Eon geschafft, die der Elektroingenieur als momentan unterbewertet einschätzt. Mit diesen Titeln will Scholz den bisherigen Erstplatzierten Darije vom Thron stoßen und den Gesamtsieg sowie das MacBook für sich beanspruchen.   cb

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