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Mittwoch, 20. Februar 2019

Produktion

Was passiert mit der Fabrikarbeit?

Von I. Hartbrich/H. Steiger | 4. April 2014 | Ausgabe 14

Industrie 4.0, die Produktionsweise der Zukunft, greift Methoden der Massenfertigung auf, um kleine Produktserien zu geringen Kosten herzustellen. Ob das unterm Strich Arbeitsplätze kosten wird und ob die verbliebenen Arbeitsplätze womöglich abqualifiziert werden, darüber debattieren der Gewerkschafter Jörg Hofmann und der Trumpf-Personalchef Stefan Gryglewski.

Gryglewski-Hofmann
Foto: Ulrich Zillmann

Trumpf-Personalchef Stefan Gryglewski (rechts) und Jörg Hofmann, zweiter Vorsitzender der IG Metall, diskutieren die Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Arbeitswelt.

VDI nachrichten: Ist die Industrie 4.0 die nächste Automatisierungswelle?

Stefan Gryglewski (Trumpf)

- ist Diplom-Physiker,

- war Geschäftsführer für Arbeitspolitik beim Arbeitgeberverband Südwestmetall

- und leitet heute den Zentralbereich Personal bei der Trumpf-Gruppe. har

Gryglewski: Industrie 4.0 auf Automatisierung und die damit verbundene Rationalisierung zu verkürzen, würde dem Thema nicht gerecht. Es ist die Industrieversion des Internets der Dinge. Die damit verbundene Transparenz und Vernetzung ermöglicht neue Formen der Zusammenarbeit im Unternehmen, mit Kunden und anderen Partnern, nicht zuletzt völlig neue Produkte und Geschäftsmodelle. Wir sind heute in einer Situation, als hätten wir Mitte der 90er-Jahre über die Auswirkungen von E-Mail und Internet gesprochen. Dass zunehmend Unikate mit Prinzipien der Massenfertigung hergestellt werden können, ist nur einer von vielen Aspekten.

Jörg Hofmann (IG Metall)

- ist Diplom-Ökonom,

- betreute bereits als Sekretär der Verwaltungsstelle Stuttgart der IG Metall die Trumpf-Gruppe,

- war Mitglied im Aufsichtsrat des Unternehmens,

- war von 2003 bis 2013 Bezirksleiter der IG Metall in Baden-Württemberg und

- ist heute zweiter Vorsitzender der Gewerkschaft. har

Hofmann: Ich teile Ihre Einschätzung, dass Industrie 4.0 ein noch weitgehend unbeschriebenes Blatt ist. Im Übrigen: Ganz ohne Automatisierung wäre unsere Industrie nicht in der guten Position, in der sie heute ist, auch bei der Beschäftigung. Richtig ist, dass bei gleichem Arbeitsvolumen immer weniger Arbeitskraft gebraucht wird, etwa weil die Robotik in Montageprozessen langsam ausgereift ist. Bislang wurde diese Rationalisierung häufig durch einen Zuwachs beim Marktvolumen aufgewogen. Ob das auch bei Industrie 4.0 der Fall sein wird, ist heute schwer zu entscheiden. Wie die Bilanz ausfällt, entscheidet jedenfalls nicht allein die Technik. Da werden die IG Metall und die Betriebsräte ein Wörtchen mitzureden haben.

Was deutet denn darauf hin, dass die Bilanz zugunsten der Beschäftigten ausfällt?

Hofmann: Das ist schwer zu beurteilen. Jedenfalls bietet Industrie 4.0 eine Fülle von Möglichkeiten. Die technischen Möglichkeiten, dezentrale Steuerungsprinzipien etwa, haben etwas potenziell Emanzipatorisches. Ob beim altersgerechten Arbeiten, in der qualifizierten Gruppenarbeit oder in neuen – für den Beschäftigten positiven – Spielarten in der Mensch-Maschine-Kommunikation. Welche Auswirkungen das allerdings auf die Zahl der Beschäftigten haben wird, das kann ich nicht voraussehen.

Stefan Gryglewski
Foto: U. Zillmann

Trumpf-Personalchef Stefan Gryglewski: „Wir können Prozesse anhand der Verfügbarkeit von Ressourcen optimieren, dazu gehört auch die menschliche Arbeit.“

Gryglewski: Die Zahl der Beschäftigten hängt davon ab, ob die deutschen Unternehmen am Ende mit Industrie 4.0 Geld verdienen können. Es muss die Wettbewerbsfähigkeit unserer Produkte verbessern, aber vor allem neue Produkte und Dienstleistungen ermöglichen. Wer wird das Rennen gewinnen? Deutschland hat gute Voraussetzungen. Aber bei den Geschäftsmodellen sind z. B. die US-Amerikaner oft schneller, und sie haben die Internet- und IT-Kompetenzen. Es gibt ein großes Potenzial für neue, anspruchsvolle Arbeitsplätze. Auf der anderen Seite wird es auch Problembereiche geben. Auch mit Industrie 4.0 wird es nicht zu einer durchgängigen Automatisierung kommen. Die Unternehmen sind vorsichtig wegen der dafür notwendigen Investitionen und der Einschränkung der Flexibilität. Es wird also weiter Mitarbeiter in Automatisierungslücken geben.

Hofmann: Aber solche Jobs in den Automatisierungslücken sind die monotonsten und belastendsten, die wir haben. Da muss sich der Mensch der Anlage und ihren Effizienzmaßstäben anpassen. Industrie 4.0 ist doch aber ein ganz anderes Versprechen: Herauszukommen aus der von Maschinen bestimmten Tätigkeit, zum qualifizierten Akteur zu werden. Die dafür nötige technologische Flexibilität beherrschen wir. Freilich darf nicht übersehen werden, Industrie 4.0 war ursprünglich eine Ingenieurgeburt, mit dem Ziel, alles umzusetzen, was in Sachen Automations-und Informationstechnik machbar ist. Menschen, Qualifikationen und Arbeitsorganisation haben keine Rolle gespielt. Das hat sich inzwischen auch durch die Einmischung der IG-Metall gebessert. Industrie 4.0 und die Investitionen dafür werden sich nur dann lohnen, wenn die Bereitschaft besteht, die Fabrikorganisation neu zu denken. Wer damit nur die heutige Logik verlängern will, für den lohnen sich die Investitionen nicht. Zur effizienten Nutzung von Industrie 4.0 braucht es Kreativität und Spielräume. Das Internet der Dinge verlangt eine andere Arbeitsorganisation als den Taylorismus.

Lässt sich das in der Praxis umsetzen?

Gryglewski: Ich glaube auch, dass wir die menschlichen Rhythmen von denen der Produktion entkoppeln müssen. Denn die Produktionssysteme werden global sein, sie werden durch die Vernetzung über das Internet ständig aktiv sein: rund um die Uhr, weltweit, ohne Wochenende, ohne Weihnachtsferien. Wer will dem Internet Ferien verordnen? Diese Rhythmen entsprechen nicht den menschlichen, das ist klar. Wir können aber unter diesen Bedingungen Arbeitsweisen finden, die den Menschen entgegenkommen. Beispiel Service. Viele Anlagen bei unseren Kunden können heute weltweit und rund um die Uhr von Ferne überwacht werden, bei Trumpf sind das rund 5000. Es ist in 70 % der Fälle nicht mehr nötig, einen Servicetechniker auf die Reise zu schicken. Das senkt die Belastungen, die Kosten…

Hofmann: … und die Zahl der Mitarbeiter. Nehmen wir den Servicetechniker: Die Ferndiagnose spart die Reisetätigkeit. Allerdings hat der Außendienst auch seine guten Seiten: Der Servicetechniker kann mit hoher Selbstständigkeit und Eigenverantwortung vor Ort tätig sein. Arbeitet er aber per Internet, läuft er Gefahr, in erheblich stärkerem Maße überwacht zu werden. Das Problem der informationellen Selbstbestimmung ist in der 4.0-Debatte noch unterbelichtet. Ebenso das Sicherheitsthema: Wer garantiert, dass auf dem Weg vom Servicecomputer zur Anlage nicht Infos verloren gehen, Wissen durch Spionage abgegriffen wird? Das ist umso problematischer, weil innerhalb des Internet der Dinge die technischen Systeme selbst agieren und direkt Schaden verursachen können.

Gryglewski: Die Datensicherheit ist in der Tat ein großes Problem. Unabhängig davon wollen Kunden uns auch gar nicht alle Produktionsprozesse offenbaren. Hierfür müssen wir Lösungen finden.

Eine Produktionsorganisation nach Industrie 4.0 kennt ganz andere Stellgrößen als gewohnt. Wird Arbeitszeit eine Stellgröße wie jede andere?

Hofmann: Es kommt darauf an, was zum zentralen Ziel erhoben wird, ob man vom Menschen ausgeht, oder von wirtschaftlichen Erwägungen. Das ist zwischen den Sozialpartnern ein virulentes Thema.

Gryglewski: Das schöne an Industrie 4.0 ist ja, dass es von Anwendung zu Anwendung andere Lösungen geben kann. Wir können Prozesse zum Beispiel anhand der Verfügbarkeit von Ressourcen optimieren, dazu gehört auch die menschliche Arbeit. Das Schlimmste wäre, wenn man jetzt vorab reguliert. Industrie 4.0 entsteht von unten, es ist eine Graswurzelbewegung. Da werden viele Dinge ausprobiert. Wir werden noch überrascht sein, was man alles miteinander vernetzen kann. Aber: Der Traum, dass nur noch Maschinen produzieren und die Menschen nur noch zuschauen, wird sich nicht erfüllen.

Jörg Hofmann
Foto: U. Zillmann

Metaller Jörg Hofmann: „Die technischen Möglichkeiten haben etwas potenziell Emanzipatorisches.“

Hofmann: Stimmt, der Traum von der menschenleeren Fabrik ist ausgeträumt. Trotzdem spielt der Mensch in den konkreten Gestaltungsansätzen zu Industrie 4.0 bisher noch keine zentrale Rolle. Dabei könnte ich mir durchaus auch Effizienzgewinne vorstellen, wo etwa partizipative Ansätze gefördert werden und gruppenorientiert gearbeitet wird. Im normalen Leben funktioniert es, aber wir kennen keine sinnvolle Übertragung auf industrielle Prozesse.

Herr Gryglewski, wird der Mensch mitgedacht?

Gryglewski: Stark.

Hofmann: Jein. Wir haben heute eine Verlängerung der tradierten Arbeitskonzepte. Man versucht Teiloptimierungen hinzubekommen. Wir befinden uns derzeit in einer evolutionären Entwicklung, die noch nicht die Kraft entfaltet hat, Arbeitsorganisation grundsätzlich neu im Sinne von guter Arbeit zu gestalten. Ich sehe die Gefahr, dass Industrie 4.0 sich auch darauf reduzieren könnte, die Beschäftigten zum Arbeiten kommen zu lassen, wenn nachts die Strompreise billig sind. Oder: Wenn ein Roboter in der Montage eingesetzt werden soll, wird die Mannschaft häufig gar nicht gefragt, das wird von oben einfach verfügt. Es ist dann nicht mehr möglich, am Band zwei Meter vorzuarbeiten, weil dort ja jetzt ein Roboter steht. Und wieder muss sich der Mensch der Maschine anpassen.

Gryglewski: Gerade bei Arbeitszeitmodellen stehen den Unternehmen teilweise Regelungen im Wege. Da gibt es alte Logiken, die zu neuen Konzepten wie Industrie 4.0 nicht passen. X Minuten Pause nach Y Stunden Arbeitszeit, das ist auch im Sinne der Mitarbeiter oft zu starr. In der Praxis sind wir da schon viel weiter. Da sind uns gemeinsam mit den Sozialpartnern bereits fantasievolle Dinge eingefallen.

Hofmann: Dort, wo den Arbeitgebern nichts anderes als starre Kurztakte einfällt, sind Pausen weiter notwendig. Die IG Metall hat fantasievolle Vorschläge zur Arbeitszeitgestaltung gemacht. Bisher lässt die Resonanz darauf zu wünschen übrig. Es gibt allerdings wenige Beispiele wie Trumpf: Je häufiger die zitiert werden, desto schlimmer muss es um den Rest der Industrie stehen. Nehmen Sie das als Kompliment, Herr Gryglewski.

Industrie 4.0 lebt von der Individualisierung. Schlägt sich das nieder in dem, was die Beschäftigen künftig können müssen?

Gryglewski: Wir brauchen eine Zusammenarbeit von verschiedenen Professionen: Informatikern, Sensorspezialisten, klassischen Maschinenbauern. Gefragt sind deshalb zunehmend integrierte Berufsbilder, was nicht heißen soll, dass wir „den Universalspezialisten“ suchen. Wichtig finde ich ein Gleichgewicht zwischen Grundfertigkeiten und Lernfertigkeiten. Das erfordert dann aber auch, die Erst- und Weiterbildung anders zu gewichten. Im Kern geht es darum, die Lernfähigkeit über das Arbeitsleben zu erhalten. Industrie 4.0 bedeutet: Ich muss mich auf immer neue Situationen einzustellen und immer neue Aufgaben übernehmen.

Hofmann: Zusätzlich bekommt die Problemlösungskompetenz einen größeren Stellenwert. Die muss schon in der fachlichen Grundausbildung viel stärker gefördert werden, damit die Beschäftigten sie im Arbeitsleben anwenden können. Heute werden die Kompetenzen von Arbeitskräften oft nicht mehr abgefordert – trotz Fachkräftemangel.

Gryglewski: Dieses Problem haben wir in Baden-Württemberg schon seit Jahrzehnten. Zehntausende Menschen arbeiten auf Arbeitsplätzen, für die sie eigentlich überqualifiziert sind. Wir leisten uns Dequalifizierung, nicht so sehr im Maschinenbau, aber in der Autoindustrie. Die Lernförderlichkeit können wir sichern, indem wir fördern, dass die Beschäftigten immer wieder den Arbeitsplatz innerhalb des Unternehmens wechseln. Realistisch kann man einen einzelnen Montagearbeitsplatz in der Automobilindustrie mit einer Ein-Minuten-Taktung nicht lernförderlich gestalten. Nicht einmal dann, wenn der Takt auf zwei oder sogar drei Minuten verlängert wird.

Hofmann: Man muss ihm eben einen größeren Montageinhalt und mehr Umfeldaufgaben geben …

Gryglewski: … nur wird er dann ineffizient. Dass der weltweite Standard bei ca. einer Minute liegt, ist ja keine Willkür, sondern Factory Physics.

Hofmann: Meine stille Hoffnung ist, dass wir aus der Logik der Routine und der geringen Taktzeiten ausbrechen und mehr Gestaltungsspielräume für Arbeitsanreicherungen und damit verbunden die Nutzung von Produktionsintelligenz eröffnen.

Gryglewski: Solange gilt, dass Standardisierung zu Effizienzvorteilen führt, wird das Hoffnung bleiben. Aber zurück zu den Kompetenzen: Es geht dabei nicht nur um Problemlösungskompetenzen, sondern auch um ganz harte Grundfertigkeiten, z. B. das mathematisch-logische Grundverständnis oder die Fähigkeit, ein System korrekt analysieren zu können.

Mancher Maschinenbediener kennt jedes Husten seiner Maschine. Das ist ein unschätzbarer – auch finanzieller – Vorteil für die Unternehmen. Und ein Quell der Bestätigung für den Mitarbeiter. Steht durch die zunehmende Mensch-Maschine-Interaktion und wechselnde Arbeitsplätze das Ethos einer Berufsgruppe auf dem Spiel?

Gryglewski: Natürlich ändern sich Berufsfelder. Das lässt sich nicht vermeiden und die Qualifikation erhöht sich in der Regel dadurch sogar. Auf der anderen Seite haben wir noch 2 Mio. Menschen in der strukturellen Arbeitslosigkeit, die einfache Jobs suchen. Auch für diese Menschen müssen wir Stellen schaffen. Technik macht die Dinge im Idealfall eben auch einfacher.

Die Mitarbeiter werden also leichter ersetzbar.

Gryglewski: Ja.

Hofmann: Leider, umso wichtiger ist der Schutz unserer Tarifverträge.

Kann denn das Bedürfnis der Mitarbeiter nach Wertschätzung unter Industrie 4.0 noch befriedigt werden?

Hofmann: Das ist denkbar, wenn wir zu anderen Formen der Arbeitsorganisation mit erweiterten Aufgabenzuschnitten kommen, gerade bei einfacher Arbeit. Wir müssen Kooperationsfähigkeit in den Mittelpunkt stellen, die strikte Separierung der Produktion von den indirekten und planenden Bereichen überwinden und daraus Effizienzvorteile gewinnen. Klar ist aber: Dazu, Qualifikation zu erhalten oder sogar auszubauen, dienen Einfacharbeitsplätze nicht.

Gryglewski: Natürlich müssen wir Qualifikation erhalten und ausbauen und das Bildungssystem verbessern. Die Metall- und Elektroindustrie, erst recht der Maschinenbau, kann weitgehend ohne einfache Arbeitsplätze auskommen. Aber denen, die jetzt einfache Jobs suchen, kann man nicht sagen, dass wir in zehn Jahren das Bildungssystem weiter entwickelt haben, sodass es Menschen wie sie nicht mehr gibt. Das ist zynisch. Selbst in modernen Produktionssystemen gibt es Möglichkeiten. Wir können sie auch deshalb nicht nutzen, weil wir einen Mindestlohn von 17,80 € zahlen. Ich finde aber, die Unternehmen können einen volkswirtschaftlichen Beitrag leisten und sollten das auch tun.

Ist das klassische Ausbildungsmodell für eine moderne Produktion, zum Beispiel nach Industrie 4.0, noch gut genug?

Hofmann: Der Grundstein für Qualifikation wird in jungen Jahren gelegt, danach ist dieses Fenster zu oft geschlossen. Wir müssen sicherstellen, dass jeder in seinem Arbeitsleben die Chance auf zusätzliche Ausbildung bekommt. Das Bewusstsein dafür ist aus meiner Erfahrung wachsend.

Gryglewski: Das ist richtig, in der Praxis aber ganz schwierig zu bewegen. Ein Kernproblem: die inhaltliche und örtliche Mobilität. Wir brauchen Mitarbeiter, die ein Unternehmen aus verschiedenen Perspektiven gesehen haben, die im Extremfall auch zwischen technischen und kaufmännischen Abteilungen wechseln. Allgemein ist die Bereitschaft zu innerbetrieblichem Wechsel immer erst mal hoch, aber wenn es konkret wird, sieht dies oft anders aus. Den Bewusstseinswandel anzustoßen, immer mal etwas anderes zu machen, ist eine der größten personalpolitischen Herausforderungen. I. HARTBRICH/H. STEIGER