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Montag, 22. Januar 2018

Förderung

Neugierde und Faszination als Voraussetzung für Exzellenz

Von ets | 6. Juni 2014 | Ausgabe 23

Als Partner von Jugend forscht fördert der VDI die Aktivitäten im Bereich Technik auf Regional-, Landes- und Bundesebene. VDI-Präsident Udo Ungeheuer zeigte sich von den Leistungen der Jungforscher beim Bundesfinale beeindruckt.

Udo Ungeheuer
Foto: VDI

Udo Ungeheuer, Präsident des VDI, möchte auch das Engagement der über 5000 Lehrer gewürdigt wissen.

VDI nachrichten: Herr Professor Ungeheuer, es ist das zweite Mal, dass Sie bei einem Bundeswettbewerb vor Ort sind. Was hat Ihnen bei diesen Veranstaltungen besonders imponiert?

Ungeheuer: Es ist faszinierend zu sehen, wie Jugendliche in der Lage sind, mit einfachsten Mitteln zu Lösungen zu gelangen. Mit originellen Denkansätzen und einer sehr strukturierten Herangehensweise an die Forschungsprojekte schaffen sie es immer wieder, sogar die Fachwelt zu verblüffen.

Die Arbeiten der Jungforscher bei Jugend forscht erreichen mittlerweile ein wissenschaftliches Niveau, das kaum noch zu toppen ist. Wird dieses Level auch in Zukunft zu halten sein?

Ich glaube, es geht zunächst gar nicht um die Thematik im Einzelnen. Wichtig ist, dass auch zukünftige Schüler- und Studentengenerationen sich ihre Neugierde bewahren. So lang sie es als eine faszinierende Herausforderung empfinden, Probleme anzugehen, wird es auch exzellente wissenschaftliche Projekte geben. Bei aller Bewunderung für die Jungforscher sollte man aber nicht das Engagement der über 5000 Lehrer vergessen, die bereit sind, solche aufwendigen Arbeiten zu betreuen. Sie sind ein wesentlicher Eckpfeiler von Jugend forscht.

Sie meinen, dass deren Rolle bisweilen unterschätzt wird?

Fest steht: Wo engagierte Lehrer unterrichten, befassen sich auch mehr Kinder und Jugendliche mit wissenschaftlichen Themen und Wettbewerben wie Jugend forscht. Wünschenswert wäre, dass den Bereichen Technik, Naturwissenschaft und Informatik mehr Platz an Schulen eingeräumt würde.   ets

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