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Dienstag, 23. Januar 2018

Engineering

Volkswagen engagiert sich für einheitliches Datenaustauschformat

Von Martin Ciupek | 6. März 2015 | Ausgabe 10

Am 1. März ist der Automobilhersteller Volkswagen der Automation-ML-Initiative beigetreten und folgt damit dem Gründungsmitglied Daimler.

 „Automation ML wurde mit dem Ziel gestartet, einen nahtlosen und verlustfreien Datenaustausch zwischen Entwurfswerkzeugen im Entstehungsprozess von Produktionssystemen zu ermöglichen“, sagt Arndt Lüder, Leiter der Geschäftsstelle Automation ML.

Heute sei es damit möglich, Gewerke wie Anlagenplanung, mechanische Konstruktion, elektrische Konstruktion, Steuerungsprogrammierung, Roboterprogrammierung und virtuelle Inbetriebnahme zu vernetzen. Für Frank Jelich, Leiter IT-Prozesse Produktionsplanung bei der Volkswagen AG, ist das ein wichtiges Kriterium: „Die Verbindung zwischen Shop-Floor und Planungssystemen erfordert eine Kommunikation mit gemeinsamer Syntax und Semantik, um dem komplexen Umfeld des Internets der Dinge gerecht zu werden.“ Automation ML verbinde diese Welten.

Im Bezug auf Industrie 4.0 ist das Format als Beschreibungssprache von mechatronischen Objekten und Produkten laut Gerd Eßer, Geschäftsführer der Inpro Innovationsgesellschaft für fortgeschrittene Produktionssysteme in der Fahrzeugindustrie, Berlin, „bestens geeignet, die Aufgabe im Engineering zu erfüllen.“

Der erste Teil des Automation-ML-Formates steht seit Mitte 2014 auch als internationale Norm IEC 62714–1 zur Verfügung.

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