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Samstag, 20. Januar 2018

Mobilfunk

Europas erste 5G-Verbindung gelingt

Von Regine Bönsch | 7. September 2017 | Ausgabe 36

Abseits des Messegeländes gelang der Deutschen Telekom gemeinsam mit dem chinesischen Ausstatter Huawei ein besonderer Coup. Seit Ende letzter Woche funkt es in Berlin-Schöneberg über eine 5G-Verbindung mit mehr als 2 Gbit/s, bei einer Latenz von 3 ms.

 Dazu nutzten die Protagonisten das Frequenzspektrum bei 3,7 GHz. Außerdem wendet die Telekom die neuesten Spezifikationen der globalen Standardisierungskooperation 3GPP an. Der Einsatz im Wirkbetrieb erfolge europaweit erstmalig, heißt es, und markiere einen wichtigen Entwicklungsschritt auf dem Weg zur fünften Mobilfunkgeneration.

Statt im Labor kommen Equipment und Software mitten in Berlin zum Einsatz. Für das System wird ein 5G-Vorstandard genutzt, der sich eng an weltweiten Spezifikationen der globalen Standardisierungskooperation 3GPP orientiert. Sie sollen Ende 2017 veröffentlicht werden. Setzt man diese Variante z. B. für verbessertes Mobilfunkbreitband ein, so nimmt sie dafür 4G als Grundlage und nutzt die 5G New Radio Trägerfrequenzen, um Datenrate zu steigern und Latenz zu senken. Telekom-CTO Bruno Jacobfeuerborn: „Sobald der Standard definiert ist, werden wir 2018 mit weiteren Tests die Grundlagen für einen Ausbau im größeren Maßstab legen.” 

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