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Sonntag, 21. Januar 2018

Produktion

Fachkonferenz zeigt Potenziale des 3-D-Drucks

Von Stefan Asche | 24. August 2017 | Ausgabe 34

Von Praktikern, für Praktiker – so könnte das Motto der 5. VDI-Fachkonferenz zum Thema „Additive Manufacturing“ am 19. und 20. September in Duisburg lauten.

„Ingenieure führender Firmen aus verschiedenen Branchen werden berichten, wie sie die neue Technologie in ihre Produktion integrieren konnten“, erläutert Veranstaltungsleiter Gerd Witt, Inhaber des Lehrstuhls für Fertigungstechnik an der Universität Duisburg-Essen. Neben Vertretern der üblichen Verdächtigen wie Siemens, Airbus oder dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) werden auch Experten von John Deere, Procter & Gamble, Festo und der Brose Fahrzeugteile GmbH zu Wort kommen.

Auf der Agenda stehen außerdem zahlreiche Zukunftsthemen. Das Unternehmen Cikoni stellt beispielsweise vor, wie die Gestaltungsfreiheit des 3-D-Drucks vollautomatisch vereint werden kann mit der Performance von Carbon. Die Linde Gas AG präsentiert Ansätze, wie Prozessgase genutzt werden können, um die Bauteilqualität zu optimieren. Im Beitrag von Heraeus geht es um die Grundlagen zur Herstellung und Verarbeitung von metallischen Gläsern sowie deren mögliche Einsatzgebiete.

Mit von der Partie sind natürlich auch Druckerhersteller. Trumpf wird beispielsweise über Multilasersysteme und optimierte Belichtungsstrategien informieren. Cocept Laser wird unterstreichen, wie notwendig eine weitgehende Produktionsautomatisierung ist – und einschlägige Lösungen skizzieren. Stratasys zeigt u. a., welche neuen Designmöglichkeiten sich durch Nutzung eines vollfarbigen, Multimaterial-3-D-Druckers eröffnen.

Auch rechtliche Aspekte der additiven Fertigung stehen auf der Tagesordnung. Vertiefend behandelt werden sie außerdem am 21. September im Rahmen eines VDI-Spezialtages. Marco Müller-ter Jung, Fachanwalt für IT-Recht in der internationalen Wirtschaftskanzlei DWF, wird den interdisziplinären Austausch gemeinsam mit Jan T. Sehrt, dem Leiter des Rapid Technology Centers in Duisburg, lenken. Dabei sollen u. a. Urheberrechte, vertragsrechtliche Herausforderungen und Standardisierungsaktivitäten beleuchtet werden.

Fachkonferenzleiter Witt unterstreicht den Networkingcharakter der Veranstaltungen. „Zwischen den Fachvorträgen oder während der Maschinenvorführung an der Uni gibt es immer wieder die Gelegenheit, sich mit Referenten und anderen Gästen kurzzuschließen.“

Details zum Programm stehen auf der Webseite des VDI Wissensforums.  

http://www.vdi-wissensforum.de

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