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Donnerstag, 18. Januar 2018

Themen A-Z: 

Öl

Umwelt

Neues System hält Ölfluss vorerst zurück

Mit der Installation der jüngsten Abdichteinheit scheint den Explorations- und Tiefsee-Ingenieuren endlich ein wichtiger Schritt gegen die sprudelnde Ölquelle im Golf von Mexiko gelungen zu sein. Doch so wichtig dieser Teilerfolg auch ist, er wirft viele neue Fragen auf und außerdem sind damit die Arbeiten noch lange nicht abgeschlossen.


Energiepolitik

Obamas Öl-Rede: Gewogen und für zu leicht befunden

Erstmals hat sich US-Präsident Barack Obama direkt aus dem Oval Office an sein Volk gewandt. Anlass ist Amerikas größte Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko. Obwohl Obamas Regierung vom Ölkonzern BP einen Hilfsfonds von 20 Mrd. $ aushandeln konnte, meinen viele Umweltschützer und politische Freunde, dass er viel schärfer reagieren müsste.


Energiepolitik

„Offshore-Öl kann nicht ersetzt werden“

Durch die Ölpest nach dem Untergang der BP-Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko steht das Bohren nach Öl in tiefen Gewässern in der Kritik. Fatih Birol, Chefökonom der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris, sieht jedoch keine Alternative zur Offshore-Förderung. Denn zurzeit politisch zweifelhaft regierte Länder wie der Iran würden von einem Förderstopp profitieren.


Start-up-Porträt

„Wir können die Katastrophe stoppen“

Die Contros Systems & Solutions GmbH hat sich eigentlich auf die Ortung von Leckagen in Pipelines spezialisiert. Nach dem Unglück im Golf von Mexiko dachten die Kieler darüber nach, wie man das unkontrollierte Ausströmen von Öl beenden kann. Gemeinsam mit zwei weiteren deutschen Firmen erarbeiteten sie eine Lösung. Die Erfolgswahrscheinlichkeit beträgt nach eigenen Angaben rund 70 %.


Umweltschutz

Angst vor Ölunfällen schwappt von der US-Küste nun nach Europa

Die verzweifelten Versuche, das Ölleck im Golf von Mexiko zu schließen, verdeutlichen, dass Unfälle in der Tiefsee mit den dort bisher eingesetzten Technologien kaum zu beherrschen sind. Umweltschützer mahnen inzwischen vor ähnlichen Gefahren an den Küsten Europas, insbesondere in der Nordsee. Während zusätzliche Möglichkeiten zur Bekämpfung des Ölfilms erforscht wurden, gibt es bei Arbeiten in der Tiefsee kaum Erfahrungswerte.


Öl- und Gaswirtschaft

Britische Nordsee: Streit um Gasdurchleitung im Offshorebereich

Erstmals wird ein Problem der Offshore-Förderung von Öl und Gas vor der britischen Küste offenbar – die Durchleitung von Gas und Öl und der Preis dafür. Manche Infrastruktur ist veraltet, jetzt soll die Regierung den Preis festsetzen.


Umwelt

Ölteppich mit Chemie kaschiert

Der Anblick ist verstörend: Männer in weißen Schutzanzügen, blauen Handschuhen und Atemschutz sprühen aus riesigen Schläuchen eine Chemikalie ins Meer, die die Augen, Haut und Atemwege reizt sowie Leber und Nieren schädigen kann. Ausgerechnet diese Chemikalie soll die Ölpest im Golf von Mexiko mildern. Experten hadern, ob das die richtige Reaktion auf die verheerende Umweltkatastrophe ist.


Industrie

Ölindustrie durchläuft einen schmerzhaften Lernprozess

Nachdem Eiskristalle das Absaugen von Öl aus dem Leck des Bohrlochs vor der US-Küste verhindert haben, läuft nun ein zweiter Versuch. Mühsam tasten sich die Ingenieure dabei an die besonderen Herausforderungen in 1500 m Meerestiefe heran.


Umwelt

Täglich strömen 800 000 l Öl aus den Lecks im Golf von Mexiko

Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko droht für die USA noch größere Ausmaße anzunehmen als die bislang größte Ölpest, die die Havarie des Tankers Exxon Valdez 1989 vor der Küste Alaskas auslöste. Denn seit dem Untergang der Förderplattform Deepwater Horizon fließen nach neuesten Expertenschätzungen täglich 5000 Barrel Öl (rund 800 000 l) aus den Lecks am Bohrloch in 1500 m Wassertiefe.


Erdölförderung

Houston, wir haben wieder ein Problem

DerBP-Konzern hat in Houston einen Stab an Ingenieuren zusammengezogen, der fieberhaft daran arbeitet, die Ölquelle der versunkenen Deepwater Horizon in 1500 m Tiefe abzudichten. Dabei zeichnet sich ab, dass es vor allem an der Erfahrung mit Katastrophen in derartigen Tiefen mangelt.