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Samstag, 20. Januar 2018

Themen A-Z: 

Atomkraft

Kernkraft

13_BU

Betreiber in Japan wollen erste Kernkraftwerke endgültig stilllegen

Zwei japanische Stromversorger wollen in Kürze mit der Stilllegung von drei Kernreaktoren beginnen. Die Entscheidung, die Kraftwerke vom Netz zu nehmen, wird mit der Überalterung und den hohen Kosten für die Instandhaltung begründet.


Kernkraft

w - Fukushima BU

Tomografie für den Reaktor

Das Reaktorunglück von Fukushima Daiichi jährte sich vergangene Woche am 11. März zum vierten Mal. Die Fortschritte auf dem Reaktorgelände sind mühsam. Japan stellt sich der Herausforderung auch technologisch.


Kernkraft

w - Endlager BU

Ukraine debattiert über Tschernobyl als Endlagerstandort

In allen Ländern mit friedlicher Nutzung der Kernenergie wird die Entsorgung der dabei anfallenden radioaktiven Abfälle als nationale Aufgabe gesehen. Das Essener Fachgespräch Endlagerbergbau zeigte Anfang März auf, dass die Konzepte an Reife zunehmen und die Standortsuche angelaufen ist. Ein Betriebsbeginn wird jedoch frühestens in der nächsten Dekade ab 2020 gesehen.


Kernkraft

Fachleute sehen weitere Fortschritte in Fukushima

Die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) mit Sitz in Wien inspiziert ständig den Fortgang der Arbeiten im havarierten Kernkraftwerk Fukushima Daiichi. In ihrem jüngsten Bericht loben die Inspektoren den Rückgang der Strahlenbelastung.


Kernkraft

Sellafield wird wieder vom Staat saniert

Die französische Areva-Gruppe, die britische Amec Foster Wheeler und die US-amerikanische URS haben seit 2009 an dem 9 Mrd. £ (rund 11,6 Mrd. €) schweren Auftrag für die Sanierung des britischen Nuklearkomplexes Sellafield gearbeitet. Ihr Industriekonsortium Nuclear Management Partners (NMP) hat sich dabei früh viel Kritik eingehandelt, aber dennoch 2013 eine Verlängerung um fünf weitere Jahre bekommen.


Endlagerung

Atommüll droht Notstand

„Inspektion von Kaverne 6 vorläufig beendet“ – fast lakonisch teilte Vattenfall, der Betreiber des 2011 stillgelegten Kernkraftwerkes Brunsbüttel, letzte Woche mit, dass man jetzt erst einmal durch sei mit einer monatelangen Inspektion. In insgesamt sechs Kavernen auf dem Betriebsgelände des Kernkraftwerkes sollen rund 630 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Abfall lagern, angefallen über 30 Jahre hinweg von 1977 bis 2007.


Energiewirtschaft

w - Eon_BU

Eon zerlegt sich und setzt auf Ökostrom

Die Düsseldorf Eon, bisher Deutschlands größter Energiekonzern, wagt einen radikalen Strategiewechsel. Er will konventionelle Stromerzeugung, globalen Energiehandel sowie Exploration und Produktion in einem separaten Unternehmen abspalten.


Kernkraft

Krisenstimmung in Frankreichs Atomindustrie

Frankreichs staatseigener Nuklearkonzern Areva steht vor einem Umbruch. Diskutiert werden neben einer Aufspaltung und einem Rückzug von der Börse auch ein Verkauf des Windkraftgeschäfts sowie eine Kapitalspritze des Staates.


Kernkraft

Schweizer Kernkraftwerke sollen 80 Jahre lang laufen

Die Branche debattiert seit Längerem darüber, die Laufzeit der Reaktoren von 40 auf 60 Jahre zu verlängern. Aus der Schweiz kommt jetzt ein Vorstoß, gleich 80 Jahre Laufzeit ins Visier zu nehmen.


Kernkraft

w - Icond BU

Technischer Rückbau der Kernkraftwerke gelöst

In Deutschland wurden bereits mehrere kerntechnische Anlagen stillgelegt und zum Teil vollständig rückgebaut. Know-how und Regelwerke sind vorhanden, die Tücken liegen in der Praxis, wie auf der International Conference on Nuclear Decommissioning (ICOND) in Essen deutlich wurde. Wie aktuell die Thematik ist, zeigte sich letzte Woche beim AVR-Reaktor des Forschungszentrums Jülich. Die Experten begannen mit dem Herausheben des radioaktiven Reaktorbehälters aus dem Gebäude – ein Novum.