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Donnerstag, 21. Februar 2019

Themen A-Z: 

Biotechnologie

Stammzellforschung

Minihirn

Vorstufen menschlichen Gehirns aus dem Bioreaktor

Forscher aus Österreich haben erstmals Vorstufen von menschlichem Gehirn aus Stammzellen gezüchtet. Die winzigen Gebilde können die frühe Entwicklung von Gehirnstrukturen imitieren. So lassen sich genetische Vorgänge nachvollziehen, die zu neurologischen Entwicklungsstörungen und Krankheiten führen.


Chemie

„Wir setzen auf die industrielle Evolution“

Die sogenannte weiße Biotechnologie setzt darauf, die Chemie, Deutschlands viertgrößte Branche, umzukrempeln. Von riesigen Fabriken, die ihre Produkte vor allem aus Erdöl gewinnen, hin zu kleineren Einheiten. Intelligent entwickelte Mikroorganismen sollen dort nachwachsende Rohstoffe in chemische Produkte umwandeln – energieeffizient und klimafreundlich. So wie bei der Süd-Chemie in München. Dort arbeitet Andre Koltermann als Leiter der strategischen Forschung daran, Biokraftstoff demnächst aus Stroh zu gewinnen.


Biopiraterie

Gewinnbeteiligung an Naturschätzen

Auf der internationalen Artenschutzkonferenz Mitte Oktober im japanischen Nagoya wurde erstmals ein Abkommen gegen Biopiraterie beschlossen. Künftig muss die Industrie die Entwicklungsländer am Gewinn beteiligen, wenn sie Produkte aus deren Pflanzen, Tieren oder Mikroben ableitet. Betroffen davon sind Biotech-Firmen, Pestizid- und Pharmahersteller bis hin zu Lebensmittelfabrikanten.


Stammzellen

Herzgewebe kommt künftig vom Fließband

Immer weniger Zutaten sind nötig, um Zellen zu verjüngen und in andere Zelltypen umzuwandeln. Nun planen Forscher die standardisierte Produktion von Stammzellen als Basis für Pharmatests. Das könnte aber auch die Transplantationsmedizin schon bald revolutionieren.


Biotechnologie

Molekularbiologie trifft Ingenieurwissenschaft

Das Unternehmen Qiagen gilt als Weltmarktführer bei molekularen Testsystemen für biologische Proben – ob Erreger von Vogel- und Schweinegrippe oder genetische Fingerabdrücke. Michael Collasius, Chef der Instrumentensparte, weiß: "Routinetätigkeiten sind nicht gerade erkenntnisfördernd." Daher entwickelt Qiagen auch automatisierte Laborsysteme – von der Probenvorbereitung bis hin zur Diagnose. Techniken, die viel Mechanik-, Elektronik- und zunehmend Informatikexpertise verlangen.


Life Sciences

An der Düssel gedeiht Biotech prächtig

Viele deutsche und ausländische Biotechnologie-Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Düsseldorf oder im Umfeld der Landeshauptstadt. Daraus zieht unter anderem auch die dortige Heinrich-Heine- Universität Vorteile – mit vielfältigen Kooperationen.


Finanzierung

Jungen Biotechfirmen geht das Geld aus

Die deutsche Biotech-Branche hat sich in der Krise wacker geschlagen. Umsatz und Investitionen haben sich stabilisiert. In Zukunft könnte das Geld aber knapp werden – vor allem bei jungen und forschenden Firmen. Ursache ist die Zurückhaltung der Wagnisfinanzierer. Experten fordern eine steuerliche F&E-Förderung.


Biotechnologie

Wasserstofffabrik nach dem Vorbild der Grünalge  

Die Idee klingt bestechend: Mikroorganismen produzieren Wasserstoff, der als sauberer Energieträger Fahrzeuge antreiben oder für ein warmes Haus sorgen kann. Im kleinen Maßstab funktioniert das Prinzip bereits. Nun sollen die Ausbeuten der lebenden "Wasserstofffabriken" erhöht und wirtschaftlich konkurrenzfähige Systeme entwickelt werden. VDI nachrichten, Bochum, 26. 3. 10, ber


Biotechnologie

Nanokontrastmittel spürt Krebsgeschwüre auf

Die Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) stellte dieser Tage in Berlin innovative Biotech-Unternehmen vor. Davon hoffen drei Biotech-Firmen auf den Durchbruch: Eine will die Vielfalt an Bakterien nutzen, um Menschen zu helfen; die zweite will die Herstellung genveränderter Pflanzen optimieren und die dritte setzt auf Kontrastmittel in der Diagnose.


Sicherheit

Synthetische Biologie bleibt umstritten

Die Synthetische Biologie will biologische Systeme mit bestimmten Eigenschaften schaffen, wie sie so in der Natur eigentlich nicht vorkommen. Während Experten darin neue Gefahren sehen, geht die Bundesregierung davon aus, dass dies alles vom Gentechnikgesetz abgedeckt ist.