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Mittwoch, 24. Januar 2018

Themen A-Z: 

Hochschule

Sicherheitstechnik

Sehnsucht nach Sicherheit treibt Forschungsvorhaben voran

Der Schutz vor Anschlägen ist ein Zukunftsmarkt für Ingenieure. Ein Umsatzwachstum von 5 % pro Jahr sei realistisch, meint Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle. Im Zuge der Terrorbekämpfung bauen Staat und Unternehmen verstärkt auf die Hochschulforschung. Die Akzeptanz neuer Hilfsmittel bleibt aber nicht allein eine technische Frage, sondern auch eine von Recht und Ethik.


Hochschule

Unternehmen investieren bevorzugt in Ingenieurstudium

Unternehmen sponsern die akademische Ausbildung vor allem, um den Akademikermangel in Deutschland zu lindern. Im Jahre 2009 investierten sie 2,2 Mrd. € in die Hochschullehre, ergibt eine Studie des Stifterverbandes. Der Bildungsökonom Dieter Dohmen findet die Erkenntnisse wenig aussagekräftig.


Studium

„Die Wirtschaft hat das Curriculum mitgestaltet“

Mit Partnern aus der ansässigen Wirtschaft hat die Hochschule Furtwangen einen neuen Campus am Standort Tuttlingen gegründet. Hier soll der Medizintechnik-Nachwuchs ausgebildet werden, den die Region – und nicht nur die – so dringend braucht. Dabei setzt die Hochschule auf eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis, und zwar ab dem ersten Semester.


CO2-Abtrennung

Zwei Loopings für weniger Kohlendioxidemissionen

"L1/09" lautet die schlichte Bezeichnung des Gebäudes auf dem Campus Lichtwiese der Technischen Universität Darmstadt. Dabei könnte hinter den Betonwänden Energiegeschichte geschrieben werden. Nicht weniger als den Durchbruch bei der Abtrennung des Klimagases Kohlendioxid aus Rauchgasen hat sich Hausherr Bernd Epple vorgenommen. Der Leiter des Fachgebiets Energiesysteme und Energietechnik hat Anfang November die mit 1 MW weltweit größte Anlage eingeweiht, die dazu gleich zwei Verfahren beherrscht.


Akademikerförderung

Ein Stipendium für besonders Einfallsreiche

Anders als in klassischen Programmen greift das "Demokratische Stipendium" nicht hoch Begabten, sondern jungen Forschern mit besonders ausgefallenen und "überzeugenden" Projektvorhaben unter die Arme. Namhafte Unternehmen unterstützen die Initiative.


Karriere

Die Doppel-Präsidentin

Sie hat nach links und rechts geschaut, die Möglichkeiten ausgelotet, Hindernisse beseitigt, um dann ihre "grünen" Karrierewünsche zu verfolgen. Mit viel Leidenschaft und starkem Willen hat es die naturverbundene Ingenieurin Sabine Kunst zur Präsidentin der Universität Potsdam und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes gebracht.


Auf Bewerbersuche

„Absolventen werden uns aus den Händen gerissen“

Die Messe "Composites Europe" in Essen war jüngst nicht nur eine Demonstration dessen, was mit Faserverbundkunststoffen möglich ist. Sie sollte auch als Schaufenster für jene Ingenieure dienen, die sich einen tiefen Einblick in die Aufgabenfelder der Branche erhofften. Die VDI nachrichten begaben sich hinter die Fassaden der Messestände, um sich ein Bild von den personellen Bedürfnissen der Unternehmen und Hochschulen zu machen.


Bolognareform

Der Master lohnt sich auch für erfahrene Kollegen

Für einige technische Universitäten ist der Master die logische und unmittelbare Fortsetzung des Bachelorstudiums. Der Master ist aber auch im klassischen Weiterbildungsformat denkbar: So etwa, wenn sich Berufstätige mit einigen Jahren Praxiserfahrung in einem Fach spezialisieren oder sich auf einen Karrieresprung vorbereiten wollen.


virtuelles studium

Fernstudium verlangt Top-Zeitmanagement

Ans vorzeitige Aufgeben hat Thomas Rauthe bei keiner seiner beiden Weiterbildungen gedacht. Im Gegenteil: In Windeseile und von zu Hause aus zog der 37-jährige gelernte Altenpfleger und Familienvater die Fernlehrgänge Logistikmanagement und Betriebswirtschaft nacheinander durch. Doch der Erfolg kam nicht von allein, denn ohne feste Lernzeiten und viel Disziplin ist ein Fernstudium – neben Beruf und Familie – kaum zu schaffen.


Studium

„Ingenieuren fehlt häufig die Brücke zu anderen Tätigkeiten“

"Hochschulbildung sollte als Schlüssel zu vielen Karrierewegen verstanden werden", fordert Frank Stefan Becker, Vorsitzender des Arbeitskreises Ingenieurausbildung im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Der Satz "Schuster bleib'' bei deinen Leisten" sei längst überholt. Was Deutschland brauche, seien mehr Ingenieure "mit Zusatzwissen in nahezu allen Bereichen". Dem müsse das Ingenieurstudium Rechnung tragen.