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Dienstag, 23. Januar 2018

Themen A-Z: 

Kraftstoff

Energiewirtschaft

Wasserstoffindustrie sucht den Massenmarkt

Die Technik ist reif. Jetzt geht es darum, die Markteinführung vorzubereiten. So der allgemeine Tenor vergangene Woche auf der Weltwasserstoffkonferenz in Essen. Der Optimismus der Branche überwog, dass nach langen Jahren der Entwicklung noch in diesem Jahrzehnt Wasserstoff-Fahrzeuge in nennenswerten Stückzahlen auf die Straße kommen.


Biomasse

Bioenergie wird wieder realistisch betrachtet  

Biokraftstoffe könnten im Energiemix der Zukunft wieder eine größere Rolle spielen. Wenn sie umweltverträglich erzeugt werden, können die aus Pflanzen und Abfällen gewonnenen Kraftstoffe der zweiten Generation die Abhängigkeit vom Erdöl reduzieren und einen Beitrag gegen den Klimawandel leisten. Das Teller-Tank-Problem, die Konkurrenz von Energieträger zu Nahrungsmittel, gilt als lösbar. VDI nachrichten, Düsseldorf, 26. 3. 10, swe


Mobilität

Energieagentur bescheinigt Biokraftstoffen der 2. Generation enormes Potenzial  

Die Internationale Energieagentur (IEA) und die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) haben das globale Rohstoffpotenzial für Biokraftstoffe der 2. Generation untersucht. Fazit: Ein Viertel der Agrar- und Forstabfälle würde reichen, um 2030 ein Zehntel des Kraftstoffbedarfs zu decken. VDI nachrichten, Berlin, 12. 2. 10, ciu


Automobil

Entwickler ziehen Schraube beim Spritverbrauch weiter an

Die Ziele, die Markt und Politik den Ingenieuren setzen, sind ambitioniert. "Downsizing" und Aufladung sind ebenso Bestandteile neuer Motoren als auch geringer Kraftstoffverbrauch. Die Vorgaben der EU-Kommission sind drastisch. Bis 2025 will sie, dass ein Neufahrzeug im Mittel 70 g CO2/km emittiert – das entspricht einem Verbrauch je 100 km von 3,0 l Benzin oder 2,6 l Diesel. Dass dies zu schaffen ist, davon sind Experten bei Bosch überzeugt.


Automobil

„Prospektverbrauch“ spiegelt nicht den Fahralltag wider

Der Käufer möchte wissen, wie viel Kraftstoff sein Pkw verbraucht. Die obligatorischen Werte nutzen zwar dem Gesetzgeber, aber nicht dem Konsumenten. Sie spiegeln nicht den Fahralltag wider. Das wird auch nicht möglich sein, erklären Wissenschaftler der TU Braunschweig. Sie zeigen jedoch Wege auf, wie Verbrauchswerte realitätsnah ermittelt werden können.


Kraftstoff

Palmöl macht mobil - Autos wie Umweltschützer

Für die einen ist Öl aus Palmen der Tankinhalt der Zukunft. Für andere treibt der nachwachsende Rohstoff vor allem die Regenwaldzerstörung voran. Zur ersten Gruppe zählt der Mineralölkonzern Neste Oil. Die Finnen haben jetzt in Singapur die weltweit größte Biodieselanlage der Welt eröffnet.


Biokraftstoffe

Glaubwürdigkeit der Zertifizierung von Biomasse liegt in Händen der EU-Kommission

Per Richtlinie schreibt die EU seit 1. Januar die Verwendung zertifiziert nachhaltiger Biomasse im Energiesektor vor. Wenige EU-Länder halten sich daran. Anerkannte Zertifizierungssysteme sind rar. Allerdings sind 17 Systeme im Anerkennungsverfahren. Es liegt nun an der EU-Kommission, die Glaubwürdigkeit durch hohe Standards zu wahren.


Biokraftstoffe

Klimaschutzvorgaben für Biokraftstoffe ziehen Kreise in andere Branchen

Die Treibhausgasemissionen von Biokraftstoffen müssen gegenüber Benzin und Diesel etc. geringer sein – derzeit min. 35 % bis 2018 steigen diese auf 60 %. Nach Erkenntnissen des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) wirkt sich das auf die gesamte Prozesskette aus. Fakt ist: "Ansteigende Treibhausgasemissionen durch Biokraftstoffe sind kaum zu erwarten”, erklärte Stefan Majer vom DBFZ den VDI nachrichten.


Biokraftstoffe

„Ethanol ist ein hervorragender Kraftstoff für Benzin-Direkteinspritzer“

Autofahrer boykottieren, wie Umfragen zeigen, den neuen Kraftstoff Super E10 vor allem aus zwei Gründen: Zweifel am ökologischen Nutzen und Sorge vor Defekten am eigenen Fahrzeug. Letzteres ist bei 99 % der deutschen Fabrikate und 93 % aller in Deutschland zugelassenen Pkw unbegründet. Probleme drohen lediglich an unlegierten oder unbeschichteten Aluminiumteilen, die in modernen Fahrzeugen nicht mehr verbaut werden.


Automobil

Groteske an der Zapfsäule

Den derzeit umstrittenen Kraftstoff E10 vertragen laut Verband der Automobilindustrie (VDA) 93 % der in Deutschland zugelassenen Benzinmotoren. Bei deutschen Marken seien es sogar 99 %. Doch drei Viertel der Autofahrer verschmähen den Sprit mit erhöhtem Bioethanolanteil. Das ist paradox. Grotesk wird es vor dem Hintergrund, dass die EU 6,25 % Biokraftstoffquote verlangt, und Deutschland dafür als erstes EU-Mitglied auf zertifizierte Kraftstoffe pocht.