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Dienstag, 23. Januar 2018

Themen A-Z: 

Kunststoffe

K 2010

Kunststoffe erobern den Automobilmarkt der Zukunft

Kunststoffinnovationen sorgen im Automobilbau zunehmend für umweltfreundlichere Mobilität. Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des Car – Center of Automotive Research sagte deshalb den Kunststofffachleuten am ersten Messetag der "K 2010" rosige Zeiten voraus. Denn bis 2025 werde der weltweite Automobilmarkt auf fast 91 Mio. Neuwagenverkäufe anwachsen.


Auf Bewerbersuche

„Absolventen werden uns aus den Händen gerissen“

Die Messe "Composites Europe" in Essen war jüngst nicht nur eine Demonstration dessen, was mit Faserverbundkunststoffen möglich ist. Sie sollte auch als Schaufenster für jene Ingenieure dienen, die sich einen tiefen Einblick in die Aufgabenfelder der Branche erhofften. Die VDI nachrichten begaben sich hinter die Fassaden der Messestände, um sich ein Bild von den personellen Bedürfnissen der Unternehmen und Hochschulen zu machen.


Branche

Heute ein Windrad, morgen die Motorhaube

Die Kunststoffindustrie hat 2009 Umsatzrückgänge hinnehmen müssen. "Sie werden langsam aufgearbeitet", sagt Ralf Olsen vom Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV). Das Stellenangebot wird in absehbarer Zeit wieder größer.


Berufsprofile

Stark spezialisierte Ausbildung hat ihre Tücken

Kunststoffe "sind Treiber und Getriebene der sich beschleunigenden Entwicklungen", weiß Manfred Rink, Leiter des Bereichs New Business bei Bayer MaterialScience. Entsprechend weit müssen Kunststoffingenieure über ihr Fachwissen und den aktuellen Wissensstand hinaus planen können.


Technische Kunststoffe

Hightechkunststoffe für automobilen Leichtbau

Drei Trends prägen die Entwicklung im Automobilbau: Effizienz, Sicherheit und Komfort. Sie führen zu alternativen Antrieben, Leichtbauweise und auch zum verstärkten Einsatz von Hochleistungspolymeren.


Kunststoffe

Im Kunststoffmarkt herrscht Hochbetrieb

Die deutsche Kunststoffindustrie – sie erwirtschaftet mit einem Umsatz von über 84 Mrd. € laut der Branchenvereinigung WVK etwa 6 % der heimischen Industrieproduktion – ist wieder auf erfolgreichem Wirtschaftskurs. Im Vorfeld der weltgrößten Messe für Kunststoff und Kautschuk prognostiziert ihr die IKB Deutsche Industriebank, Düsseldorf, in diesem Jahr deutlich zweistellige Wachstumsraten. Noch in 2011 könnten Kunststofferzeuger, -verarbeiter sowie Kunststoff- und Gummimaschinenbauer wieder ihr Vorkrisenniveau erreichen.


Verfahren

Strahlen liften Polymereigenschaften

Standardkunststoffe gewinnen zunehmend das Vertrauen der Automobilkonstrukteure. Denn ihre Eigenschaften etwa hinsichtlich Temperatur- oder Druckfestigkeit lassen sich mithilfe der Strahlenvernetzung noch deutlich verbessern. So können sie im Werkstoffwettbewerb ihr geringes spezifisches Gewicht, verbunden mit ihren Kostenvorteilen, voll ausspielen.


Messe K 2010

Kunststoffbranche hat 2010 wieder alle Hände voll zu tun

In der Kunststoffwelt herrscht zum Start der Internationalen Messe für Kunststoff und Kautschuk wieder Hochbetrieb. Nach heftigem Konjunktureinbruch sehen sich die Kunststoffhersteller, -maschinenbauer und -verarbeiter zur "K 2010", die nächste Woche in Düsseldorf startet, mit zweistelligen Zuwächsen bei Produktion und Umsatz erneut auf Erfolgskurs.


20 Jahre Einheit

Chemieparks: Erfolgsmodell aus dem Osten blüht auch im Westen

"Plaste und Elaste aus Schkopau" – älteren Bundesbürgern dürfte der bis 1989 auch an den Transitautobahnen omnipräsente Werbespruch der DDR-Chemie noch gut bekannt sein. Ob in Schkopau, Leuna, Bitterfeld oder Wolfen – überall wiesen die Großbetriebe einen enormen Investitionsbedarf auf. Aus der Not wurde damals das Modell der offenen Chemieparks geboren. Heute gilt es auch im Westen als Erfolgsbeispiel, das in ganz Europa genutzt wird.


Verfahren

Strahlenvernetzung veredelt Polymere für den effizienteren Kunststoffeinsatz

Als in den 50er-Jahren Physiker und Ingenieure nach geeignetem Isolationsmaterial für Kabel in neu entwickelten Kernkraftwerken Ausschau hielten, stießen sie auf ein Phänomen: "Die Daten weisen auf eine durch Strahlen induzierte Vernetzung oder auch Degradation von Polymeren hin", berichteten sie 1954 in einer britischen Fachzeitschrift. Ein gutes halbes Jahrhundert später ist die physikalische Technologie ihren Kinderschuhen längst entwachsen und erobert mit innovativen Anwendern neue Kunststoffmassenmärkte.