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Donnerstag, 21. Februar 2019

Themen A-Z: 

Richtlinien

Umwelt

Noch kein PVC-Verbot für Elektronikgeräte

Die EU will langfristig Blei, Cadmium und Quecksilber aus den meisten elektronischen Geräten und Maschinen bannen. Umweltschützer klagen, die EU habe es versäumt, weitere Stoffverbote ins Auge zu fassen. Die Elektronikindustrie erwartet unnötige Bürokratie, um Ausnahmen zu beantragen.


Umwelt

EU sucht dringend Ersatz für bromierte Flammhemmer

In diesen Tagen endet in Brüssel eine Debatte über die "Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Substanzen in Elektro- und Elektronikgeräten". Das EU-Parlament stellte zum Beispiel bromierte Flammhemmer unter Generalverdacht: Die EU-Kommission solle sich deren Risiken genauer ansehen. Doch dies fand bei den EU-Staaten keine Zustimmung. Der Bromexperte Willen Hofland freut sich – Johanna Wurbs vom Umweltbundesamt hingegen nicht.


Reach

EU-Chemikalienverordnung bietet selbst umstrittenen Substanzen eine Chance

2011 beginnt die Zulassung für besonders besorgniserregende Chemikalien. Firmen, die diese Stoffe nutzen, müssen belegen, dass sie diese immer sicher anwenden oder dass deren Nutzen für die Gesellschaft höher einzuschätzen ist als deren Nachteile – eine Chance, auch umstrittene Chemikalien weiter verwenden zu können.


Maschinenbau

Ressourceneffizienz prägt Maschinenkonzepte

Während sich einige Nationen den Zugriff auf wichtige Rohstoffe sichern, machen sich andere Gedanken über den effizienten Umgang mit eingeschränkten Ressourcen. Hersteller von Produktionstechnik sehen hier ein wichtiges Feld für richtungsweisende Innovationen. Gleichzeitig ist durch die Ökodesign-Richtlinie in Europa längst auch der politische Druck auf die Hersteller gestiegen.


Biomasse

Pellets: Langfristiges Wachstum trotz wankelmütiger Förderung

In Deutschland sind in diesem Jahr die Chancen des Pelletsmarktes dank unberechenbarer Förderrichtlinien eingetrübt. Langfristig sind jedoch die Marktaussichten für erneuerbare Wärme aus Holz ausgezeichnet. Für 2020 wird für die EU-27-Länder ein zusätzlicher Bedarf von 60 Mio. t Pellets geschätzt.


Maschinenbau

Mit der Maschinenrichtlinie richtig umgehen

Noch immer sehen Unternehmen in der seit 29. Dezember 2009 geltenden neuen Maschinenrichtlinie ein bürokratisches Monster. Teilweise werden daher Anwendungsbereiche so interpretiert, dass sie nicht auf die eigenen Produkte zutreffen. Experten warnen dagegen vor Risiken dieses Handelns für den stark exportorientierten Maschinenbau.


Eisenbahnbau

Elektronisches „Auge“ macht Bahnbaustellen sicher

Seit 19. Juli gelten in der EU neue Bestimmungen zur Bahnsicherheit. Damit sollen die Sicherheitsstandards bei den Eisenbahnen der Mitgliedsländer auch in der Methodik einander angeglichen werden. In Deutschland wird derzeit noch an der praktischen Umsetzung in das Regelwerk für die Bahnen gefeilt.


emissionen

EU-Richtlinie: Kompromiss mit Schwächen

Das EU-Parlament und die EU-Staaten haben sich auf eine Richtlinie über Industrieemissionen geeinigt. Damit soll zwar der technische Standard im Umweltschutz EU-weit angehoben werden, ineffiziente Kohlekraftwerke aber dürfen bis Ende 2023 weiter Strom produzieren.


Private Equity

„Zukunft junger Firmen wird systematisch gefährdet“

Die EU erarbeitet gerade eine "Richtlinie für Manager von Alternativen Investmentfonds" (AIFM). Hintergrund ist der Beschluss der G20-Staaten, dass kein Finanzmarktakteur mehr unreguliert agieren soll. Getrieben wird diese Initiative von der Angst, die Finanzkrise könnte sich sonst wiederholen. Die Richtlinie zielt aber nicht nur auf die gescholtenen Hedgefonds. Auch Beteiligungskapitalgeber sind betroffen. Uli Fricke, Vorsitzende der European Venture Capital and Private Equity Association, erklärt, welche Folgen das haben könnte.


Verbraucherkredite

EU zwingt Banken zu mehr Transparenz bei Krediten

"Sofortkredit für 2,9 %." Solche Werbung mündete oft in einer Enttäuschung. Entweder war der Kredit nicht mehr verfügbar, oder aber das Risikoprofil des Interessenten passte nicht zu der Anforderung des Schnäppchenangebots. Damit ist Schluss: Die neue EU-Kreditrichtlinie sorgt für mehr Transparenz und mehr Informationen.