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Samstag, 20. Januar 2018

Themen A-Z: 

Stahlindustrie

Stahlkonjunktur

Stahlnachfrage trägt deutsche Hersteller aus der Krise

Mit einer Rohstahlproduktion von knapp 44 Mio. t, das entspricht einem Wachstum von rund 35 %, wird die deutsche Stahlindustrie 2010 ihre Erwartungen vom Jahresbeginn deutlich übertreffen.


Produktion

Presstechnik aus Erfurt setzt weltweite Maßstäbe

Seit Herbst 2009 sind in den BMW-Werken Leipzig und Regensburg Servo-Pressenlinien zur Verarbeitung höher- und hochfester Stähle im Einsatz. In den Anlagen von Schuler, Göppingen, steckt auch Know-how aus den neuen Bundesländern. Viele Komponenten für die sechsstufigen Anlagen wurden bei Umformtechnik Erfurt gefertigt – das Unternehmen ist heute ein wichtiges Standbein des Schuler-Konzerns.


Ausstellung

Zeitreise durch die „Feuerländer“

Im Rahmen der Ruhr.2010 lädt das LVR-Industriemuseum Oberhausen zu einer industriegeschichtlichen Zeitreise durch neun europäische "Feuerländer" – von der Montanindustrie geprägte "Regionen des Vulkans" – ein: nach Belgien, in die Niederlande, nach Frankreich, Deutschland, Polen, Italien (Sardinien), Spanien und Großbritannien, ergänzt durch den transatlantischen Brückenschlag zur Stahlmetropole Pittsburgh im Südwesten von Pennsylvania.


Stahl

Mittelstand verhilft Stahlwerk zu höherer Produktionsqualität

Arcelor Mittal betreibt in Frankreich ein Walzwerk, in das der Konzern in den vergangenen drei Jahren 17 Mio. € investiert hat. Erstes Ziel: Die Qualitätskontrolle verbessern.


Anlagenbau

Maßgeschneiderte Stahlrohre sind Rückgrat der Nord-Stream-Pipeline

Seit 8. November liefert die Nord-Stream-Pipeline Erdgas von Russland direkt nach Deutschland. Bevor Bundeskanzlerin Angela Merkel und der russische Präsident Dimitri Medwedew die Erste von künftig zwei Leitungssträngen in Betrieb nehmen konnten, waren Anlagen- und Maschinenhersteller gefordert, Höchstleistungen für den Bau der 1224 km langen Pipeline zu bringen. Denn die dafür gelieferten Großrohre sind maßgeschneiderte Hightech-Produkte.


Produktion

Deutsche Stahlindustrie reduziert ihre Wachstumsprognose

Die deutsche Stahlindustrie wird in 2011 langsamer wachsen als von der Wirtschaftsvereinigung Stahl prognostiziert. Ging ihr Präsident Hans Jürgen Kerkhoff vor kurzem noch von einer gegenüber dem Vorjahr um fast 4 % steigenden Rohstahlproduktion aus, rechnet er jetzt nicht mehr damit, dass 45,5 Mio. t erreicht werden – Rezession befürchtet er aber nicht.


Stahl

Steigende Energiewendekosten drängen deutsche Stahlhersteller international ins Abseits

"Das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) muss reformiert werden", kommentierte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, die Mitte Oktober bekanntgegebene neue EEG-Umlage zur Finanzierung der erneuerbaren Energien in Deutschland. Die Energiepreise dürften nicht weiter aus dem Ruder laufen, andernfalls werde der deutschen Stahlindustrie im internationalen Rennen die Luft ausgehen.


Baustoffe

Belastbarkeit energieintensiver Betriebe wird überschätzt

Nicht nur bei der Stahl- und Aluminiumproduktion kommt Energie intensiv zum Einsatz. Bei der Herstellung von Baustoffen sind ebenfalls hohe Temperaturen notwendig, so mehr als 1400 °C bei der Zementherstellung. Ohne Ausnahmeregelungen würde die Energiewende in Deutschland zur Deindustrialisierung führen, warnen jetzt Sprecher der Baustoffindustrie.


Kraftwerksbau

Hitachi und Vattenfall haben Stahlprobleme überwunden

Im Neubaublock R des Braunkohlenkraftwerks Boxberg musste die Hochleistungsstahlsorte T24 teilweise gegen ein herkömmliches Material ausgewechselt werden. Dennoch versichern Kesselbauer und Betreiber, dass der Block die ursprünglich geplanten Leistungswerte erreicht.


Schwerguttransport

Kolosse aus Kassel starten auf der Weser nach Korea

Die Weser wird als Transportweg für die Industrie in Nordhessen zunehmend interessanter. Seit die ehemals stillgelegte Weserumschlagstelle Hann. Münden 2007 für den Schwergutumschlag mit Großgeräten ertüchtigt wurde, hat das Unternehmen Richter, hier bereits mehr als 30 Mal schwere Maschinenteile von Tiefladern auf das Binnenschiff verladen und es gibt weitere industrielle Interessenten.