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Samstag, 20. Januar 2018

Themen A-Z: 

Wasserwirtschaft

Umwelt

Nathalie Leroy und Michael Beckereit

Hamburg plant eine „Abwasserautobahn“

Hamburgs städtischer Wasser- und Abwasserversorger stellt sich auf den Klimawandel ein. Um künftig zunehmende Niederschlagsmengen nach Starkregen abtransportieren zu können und alte Leitungen zu entlasten, baut Hamburg Wasser seine unterirdischen Siele kräftig aus. Und auch die Hausbesitzer werden künftig mehr in die Pflicht genommen.


Infrastruktur

Infrastruktur

Gegen den Verfall

Das Berliner Abwassernetz würde – in gerader Linie ausgelegt – vom Alexanderplatz bis nach Peking reichen, ein kompliziertes und ausgeklügeltes System, das jedoch auch sehr anfällig ist. Der Sanierungsbedarf ist konstant hoch.


Umwelt

Etienne Petit

„Einige deutsche Unternehmen waren zu blauäugig“

Mit 22,3 Mrd. € Umsatz ist das französische Unternehmen Veolia der größte Entsorgungskonzern der Welt. In Deutschland sieht er sich als Nr. 2 hinter Remondis. Gegenüber VDI nachrichten erklärt Deutschland-Chef Etienne Petit, wie sich Veolia künftig aufstellen will und warum Deutschland ein wichtiger Markt bleibt.


Automatisierung

Leitwarte

Kommunikative Automation hält Wasser im Fluss

Unter dem Stichwort "Aqua-Automation" haben sich mittelständische Unternehmen zusammengeschlossen. Sie haben Schnittstellen und Funktionen ihrer Automatisierungskomponenten aufeinander abgestimmt und bewerben sich um Projekte in der Wasserwirtschaft, die bislang nur den großen Konkurrenten vorbehalten waren.


Wassertechnologie

Miniwasserwerk

Trinkwasseraufbereitung aus dem Rucksack

Achim Kopmeier reist gern. In Schwellen- und Entwicklungsländern begegnete er immer wieder dem Problem des verunreinigten Trinkwassers. Das brachte den Ingenieur auf eine Idee.


Umwelt

Klärwerk Bottrop

Wertschöpfung aus dem Abwasser gefordert

Demografischer Wandel und der immer deutlicher erkennbare Investitionsstau bei der Infrastruktur schüren die Sorge darum, ob die deutsche Wasserwirtschaft überhaupt noch zukunftsfähig ist. Mehr Wertschöpfung aus dem Abwasser und bessere Ressourcenschonung forderten deshalb Wasser- und Abfallexperten auf einer Tagung vergangene Woche in Essen.


Wasser

Berliner Leitungsnetz wird saniert

Berlin kauft Wasserbetriebe zurück

Das Berliner Wassernetz ist rund 14 Jahre nach der Privatisierung wieder in öffentlicher Hand. Traurige Bilanz: Etwa 20 % der Arbeitsplätze wurden abgebaut, während die Verbraucherpreise um knapp 30 % anzogen. Weil zudem kaum in die Infrastruktur investiert wurde, belegt Berlin nach Expertenmeinung derzeit bei Wasserqualität und -versorgung bundesweit einen der hinteren Plätze.


Ausland

Ein Koloss der Meerwasser-Aufbereitung

Der VDI Freundeskreis Australien organisierte kürzlich eine Exkursion in eine der größten Umkehrosmose-Anlagen der Welt nahe Wonthaggi, 130 km südlich von Melbourne.


Hausinstallation

Keime in der Grauzone der Hausinstallation

Trinkwasser gilt als das am besten überwachte Lebensmittel. Mikrobiologen aus Duisburg und Bonn haben daran jedoch Zweifel. Sie fanden bei einer Auswertung von Messungen der Gesundheitsämter in Hausinstallationen mehr gesundheitsschädliche Keime als gut ist. Die Verteilernetze hinter der Wasseruhr, so ihre Forderung, müssen gezielter kontrolliert und vor allem richtig betrieben werden.


Wasser

Energiesparendes Klären für Hamburg

Hamburgs Wasserversorger will mit Effizienz und neuer Technik seine Klimabilanz aufpolieren. Dazu wird nicht nur das Klärwerk modernisiert. Ab Herbst soll auch feines Biogas – aus dem stinkenden Klärschlamm gewonnen – Hamburgs Haushalte wärmen.