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Donnerstag, 18. Januar 2018

Themen A-Z: 

Wasserwirtschaft

Umwelt

Wasserverbände wollen Verschmutzern an den Kragen

Wie sauber Europas Flüsse und Seen zu sein haben, steht in einer EU-Tochterrichtlinie zur Wasserrahmenrichtlinie. Nun will die EU-Kommission für neue Schadstoffe Grenzwerte festlegen. Strittig ist das beim Schmerzmittel Diclofenac und bei zwei Wirkstoffen aus Antibabypillen. Zudem ist ein Streit darüber entbrannt, wer für sauberes Wasser aufkommen soll - Wasserwerke, Kläranlagen oder Verursacher.


Infrastruktur

Trinkwasser für Las Vegas: Großbaustelle auf dem Grund des Hoover-Damm-Stausees

In der Wüste von Nevada wird für eine bessere Trinkwasserversorgung der Stadt Las Vegas und deren Umgebung gebuddelt. Doch soll die dortige Großbaustelle keine sprudelnde Grundwasserquelle erschließen, sondern dafür sorgen, dass das Stauwasser vom Hoover-Damm auch noch dann verfügbar ist, wenn der Wasserstand des Sees so weit gefallen ist, dass die Turbinen schon längst abgeschaltet sind.


Binnenschifffahrt

Schiffe im Fahrstuhl

Im brandenburgischen Niederfinow wird derzeit das größte Schiffshebewerk Deutschlands gebaut. 2015 soll es eröffnet werden. Noch tut an dieser Stelle ein Hebewerk aus dem Jahr 1934 seinen Dienst. Doch das ist zu klein. Das neue soll nicht nur mit größeren Schiffen fertig werden, es soll auch helfen, die regionale Wirtschaft anzukurbeln.


Wasser

EU-Versuchsanlage fischt Arzneimittel aus Klinikabwässern

Arzneimittelrückstände in Trink- und Abwasser beunruhigen Verbraucher wie auch Forscher. Bislang gibt es keine eindeutigen Hinweise darüber, wie gefährlich diese Rückstände für den Menschen tatsächlich sind. In Europa sind Schätzungen zufolge mehr als 100 000 chemische Substanzen in Umlauf, davon etwa 3000 Medikamente.


Abwasser

"Wir können Klärwerke zu Kraftwerken machen"

Kläranlagen sind die größten Energiefresser innerhalb der Kommunen. Um Kosten zu senken und das Klima zu schonen, rüsten viele Städte und Gemeinden ihre Anlagen um. Die Aufbereitung der Abwässer soll künftig effizienter oder gar energieautark geschehen. Manche Kläranlagen mutieren dabei beinahe zu kleinen Kraftwerken. Erste Anlagen sind in Jena, Gera, Braunschweig, Goslar und im schwäbischen Balingen entstanden.


Sanitärtechnik

Wasser: Vermieter in der Verantwortung

Der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser gehört zu den wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Darum haben sich 25 Unternehmen der deutschen Sanitärindustrie in der Initiative "Blue Responsibility – Nachhaltige Sanitärlösungen" zusammengeschlossen. Kern dieser internationalen Initiative sind Aufklärung und Information über Themen, Produkte und Lösungen im Bereich nachhaltiger und verantwortungsbewusster Wassernutzung.


Klima

USA: Dürrewelle beeinträchtigt Kraftwerke

Der Südwesten der USA bereitet sich auf einen heißen Sommer vor – im wahrsten Sinne des Wortes. Nach allen bisherigen Indizien und Prognosen wird es eine Dürre geben, die alles Bekannte übertreffen könnte. Besonders hart wird es die Landwirtschaft treffen, doch auch deren Zulieferer und die Energiebranche spüren bereits die ersten Auswirkungen. An einer Verbesserung der Trinkwassersituation wird bereits gearbeitet, doch das ist zeit- und kostenaufwendig.


Umwelttechnik

Neue Membrananlage senkt Energiekosten im Wasserwerk

Membrantechnologie zur Aufbereitung von Abwasser galt bislang als äußerst wirksam, doch relativ teuer. Das Unternehmen GE Water & Process Technologies hat nun eine neue Generation dieser Technologie vorgestellt, wodurch das Verfahren erstmals wirklich wettbewerbsfähig wird.


Umwelt

15 000 € für Hilfsprojekte in Peru und Kenia

VDI nachrichten zeichneten Ingenieur-Initiativen in Darmstadt und Seckach für ihre Engagements in Armutsregionen aus. Die beiden Hilfsprojekte "200 Pumpen für Mocupe" in Peru und "Solare Wasserdesinfektion" in Laikipia in Kenia werden im Rahmen der Aktion "Ingenieure helfen der Welt" mit 15 000 € unterstützt.


Umwelt

Dürre im Land des Nieselregens

Der sprichwörtliche britische Landregen scheint zu versiegen. Der Südosten Englands ist mittlerweile so trocken, dass auf die Wasserwirtschaft ausgerechnet im Olympiajahr gewaltige Anstrengungen zukommen. Es gilt die bescheidenen Wasservorräte zu rationieren und den Bau von Leitungen voranzutreiben, die Wasser etwa aus dem immer noch regenintensiven Norden heranholen.