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Mittwoch, 24. Januar 2018

Themen A-Z: 

Wasserwirtschaft

Hochwasser

Hochwasserschutz beginnt am Oberstrom – und endet im Keller

Im Kampf gegen überlaufende Flüsse ist es nur begrenzt sinnvoll, Dämme, Deiche und Schutzmauern immer höher zu bauen. Experten raten stattdessen dazu, den Strömen frühzeitig Retentionsräume zur Verfügung zu stellen. Außerdem sollten Häuser besser auf drohende Fluten vorbereitet werden – etwa, indem Heizungen in höhere Etagen verlagert werden.


Hochwasser

"Wir sagen, wo genauer geprüft werden muss"

Hält der Damm? Diese Frage bewegt nicht nur die Anwohner von Donau und Elbe, sondern auch Forscher der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Am Montag überflogen sie Deiche nahe Magdeburg, um mit einer Thermalkamera Durchfeuchtungen aufzuspüren. Fachbereichsleiter Thomas Lege und Projektleiter Friedhelm Schwonke erläutern Details.


Wasserpolitik

Arzneimittel bereits vor dem Klärwerk

Europas Flüsse und Seen sollen sauberer werden. Die EU führt neue Obergrenzen für Schadstoffe ein und will den Eintrag von Arzneimitteln begrenzen. Die Wasserwirtschaft müht sich derzeit um den Ruf der Wasserqualität. Dennoch werden einige deutsche Oberflächengewässer ab 2015 – unabhängig von den neuen Vorgaben – wohl keine gute chemische Qualität mehr aufweisen.


Trinkwasser

Trinkwassergewinnung auf der Insel setzt auf Latte-macchiato-Effekt

Trinkwassergewinnung auf der Insel setzt auf Latte-macchiato-Effekt

Weltweit sind etwa dreieinhalb Mrd. Menschen auf die Versorgung aus sogenannten Süßwasserlinsen angewiesen, bei denen Trinkwasser in einer dünnen Schicht auf dem Salzwasser schwimmt. Auf der Nordseeinsel Langeoog untersucht die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), wie empfindlich diese Reservoire auf Umweltveränderungen reagieren.


Umwelt

Lima stemmt Großprojekt: Wasser für die Wüstenstadt

Lima will als erste Metropole Südamerikas alle seine Einwohner an das zentrale Wasser- und Abwassernetz anschließen. Die Herausforderungen sind enorm, denn Niederschläge gibt es kaum, die Leitungen sind marode und die Stadt dehnt sich ständig weiter in die Wüste aus. Ein Besuch beim größten kommunalen Infrastrukturprojekt Lateinamerikas.


Wasser

Monsterfabrik entsalzt Meerwasser

Monsterfabrik entsalzt Meerwasser

Die Entsalzung von Meerwasser ist aufwendig, teuer und energieintensiv. Derzeit sind weltweit etwa 17 000 Anlagen in Betrieb. Die bislang größte hat in Australien soeben der französische Versorgerkonzern Suez Environnement fertiggestellt.


Gesundheit

Vermieter müssen Haus auf Legionellen prüfen

Vermieter größerer Immobilien müssen ihr Trinkwasser auf Legionellen untersuchen lassen, weil diese Bakterien Menschenleben gefährden können. Nach ersten Erfahrungen überschreitet jede sechste Anlage die gesetzliche Obergrenze.


Umwelttechnik

Katerstimmung in der Entsorgungsbranche

Viele Wasser- und Abfallentsorger stehen vor einem harten Jahr. Die Schuldenkrise in großen Teilen Europas hat die Investitionen der Kommunen und Firmen in Umwelttechnik deutlich gebremst. Die Entsorgungsindustrie muss sparen und Ballast abwerfen. So veräußert beispielsweise Siemens einen Teil seines Wassergeschäfts. Nur in Nischen oder im außereuropäischen Ausland lässt sich noch gutes Geld verdienen.


Wassermarkt

Versorger warnen vor Qualitätsverlust bei Privatisierung des EU-Wassermarktes

Versorger warnen vor Qualitätsverlust bei Privatisierung des EU-Wassermarktes

Wasser, das in deutschen Haushalten aus der Leitung kommt, erfüllt zu 99 % die gesetzlichen Auflagen, so das Fazit des letzten Berichts zur Trinkwasserqualität, den Bundesgesundheitsministerium und Umweltbundesamt (UBA) Anfang 2012 vorgestellt hatten. Damit gehört Deutschland zu den weltweit führenden Nationen, was die Reinheit des Wassers angeht. Doch Politiker und kommunale Versorger fürchten, dass es damit bald vorbei sein könnte.