Konjunktureinbruch 16. Mrz 2020, 09:15 Uhr Von dpa/André Weikard

Chinas Wirtschaft stürzt ab

Der Kampf gegen das Coronavirus hat der chinesischen Wirtschaft einen schweren Schlag versetzt. Die Konjunkturdaten, die das Pekinger Statistikamt veröffentlichte, verzeichnen einen teilweise nie dagewesenen Einbruch.


Foto: panthermedia.net/vlerijse

So ging die chinesische Industrieproduktion im Januar und Februar im Vergleich zu den ersten beiden Monaten des Vorjahres um 13,5 % zurück – der stärkste bislang gemessene Einbruch. Mit einem Minus von 20,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sackte auch der Umsatz im Einzelhandel deutlich ab. Die Anlageinvestitionen brachen um 24,5 % ein, wie das Statistikamt weiter berichtete. 

Produktion läuft nur langsam wieder an

Der Ausbruch des Coronavirus hatte Chinas Wirtschaft seit Ende Januar praktisch zum Stillstand gebracht. Wegen der strengen Eindämmungsmaßnahmen mussten Unternehmen über Wochen die Produktion ruhen lassen. 

Da Peking vergangene Woche erklärte, dass der Höhepunkt der Epidemie in China überschritten sei, rechnen Analysten damit, dass die Produktion nun langsam wieder anläuft und sich die Wirtschaftsdaten in den kommenden Wochen bessern könnten. Allerdings verweisen Beobachter darauf, dass die Rückkehr zur Arbeit vielerorts langsamer vorangeht als erhofft. 

Angst vor Rückkehr des Virus

Die Zahl der neuen Corona-Infektionen blieb in China zu Beginn der Woche laut offizieller Zahlen auf niedrigem Niveau. Jedoch steigt die Sorge vor Erkrankten, die aus dem Ausland einreisen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission mitteilte, gab es landesweit 14 weitere Todesfälle und 16 neue Infektionen mit der Lungenkrankheit Covid-19. Dabei handelte es sich in zwölf Fällen um Menschen, die nach ihrer Einreise nach China diagnostiziert wurden und somit in der offiziellen Statistik als „importierte Fälle“ geführt werden. 

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