Energiewende 01. Sep 2020 Von dpa/André Weikard

Greenpeace will Entschädigung für Kohleausstieg stoppen

Der Ökostromanbieter Greenpeace Energy geht mit einer Beschwerde bei der EU-Kommission gegen die von der Bundesregierung geplanten Entschädigungen beim Kohleausstieg vor.


Foto: panthermedia.net/rparys

Die Entschädigungszahlungen verzerrten den Wettbewerb und schadeten dem Klimaschutz, erklärte die Genossenschaft. Die EU-Wettbewerbshüter dürften dem nicht zustimmen.

Die Bundesregierung will das Verfeuern von klimaschädlicher Kohle für Strom spätestens 2038 beenden. Der Energiekonzern RWE soll für das vorzeitige Abschalten von Kraftwerken und die Stilllegung von Tagebauen eine Entschädigung von 2,6 Mrd. € erhalten, für den Anbieter Leag sind 1,75 Mrd. € vorgesehen.

Greenpeace: „Bundesregierung setzt falsche Anreize“

Greenpeace-Energy-Vorstand Sönke Tangermann beklagte unerlaubte Beihilfen, die den Konzernen ihren „Kohleausstieg im Schneckentempo“ vergoldeten. Die deutschen Pläne führten dazu, dass fossile Kraftwerke später abgeschaltet würden als unter reinen Marktbedingungen. Betreiber von Steinkohlekraftwerken könnten sich um „Stilllegungsprämien“ bewerben. Diese erhielten sie aber nur, wenn sie Kraftwerke bis zum Zuschlag weiter laufen ließen, was Monate oder Jahre dauern könnte.

Die Bundesregierung setze hier falsche Anreize, meinte Tangermann. Der Kohlestrom drücke den Marktwert von Ökostrom und schwäche dessen Wirtschaftlichkeit.

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