IFO-BRANCHENKONJUNKTURTEST 07. Feb 2020, 08:00 Uhr dpa/aw

Ifo-Geschäftsklima fällt überraschend – Zukunftserwartungen belasten

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zu Jahresbeginn überraschend eingetrübt.

Laut Münchner Ifo-Institut fiel das von ihm erhobene Geschäftsklima im Januar um 0,4 Punkte auf 95,9 Zähler. „Die deutsche Wirtschaft startet verhalten ins neue Jahr“, kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Belastet wurde die Stimmung in den Unternehmen von den Erwartungen für das nächste halbe Jahr. Dagegen hellte sich die Bewertung der aktuellen Lage leicht auf.

Maschinenbau

 

Den offiziellen Zahlen zufolge sank die Produktion im deutschen Maschinenbau bis November 2019 um 3 % im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum, und auch die Umsätze gaben in den ersten elf Monaten 2019 nach (-1,1 %). Der Geschäftsklimaindikator verbesserte sich im negativen Bereich leicht. Bei einem nach wie vor gut befüllten Fertigwarenlager rechneten die Firmen mit weiteren Produktionsrückgängen im ersten Quartal 2020.

Chemie

In der chemischen Industrie ging der Pessimismus mit Blick auf die kommenden Monate weiter zurück. Das Geschäftsklima verbesserte sich das dritte Mal in Folge. Nachdem die Produktionstätigkeit bis November 2019 um 3,1 % zum Vorjahr zurückgefahren wurde, wurden im ersten Quartal 2020 Produktionsanhebungen geplant. Hintergrund ist auch die optimistischere Einschätzung des zukünftigen Exportgeschäfts.

Auto

Mit großer Skepsis blickten die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen auf die Entwicklungen im ersten Halbjahr 2020. Die Produktionstätigkeit wurde laut Statistischem Bundesamt in den ersten elf Monaten 2019 um 11,4 % zurückgefahren. Da sich die aktuelle Situation verbesserte, planten die Firmen vereinzelt wieder Produktionsausweitungen. Der Personalabbau soll hingegen fortgeführt werden.

Architektur

DV-Geräte

Elektro

Gummi/Kunststoff

Hochbau

Metall

Tiefbau

Das Ifo-Institut fragt monatlich bei 7000 Unternehmen in Deutschland wichtige Daten ab. So ermitteln die Münchner Wissenschaftler nach Branchen gesplittet die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die nächsten sechs Monate in den Unternehmen. Beispiel: Wenn 40 % der Befragten ihre derzeitige wirtschaftliche Lage positiv beurteilen, 60 % dagegen negativ, ergibt das eine Geschäftslage von minus 20 %.

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