IFO-BRANCHENKONJUNKTURTEST 27. Jan 2021 ifo/aw

Zweite Corona-Welle hat Erholung der Wirtschaft vorläufig beendet

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich im Januar deutlich verschlechtert.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 90,1 Punkte gefallen, nach 92,2 Punkten im Dezember. Die Unternehmer beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter als im Vormonat. Auch ihre Erwartungen fielen pessimistischer aus. „Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index nach zuletzt acht Anstiegen in Folge wieder gesunken“, kommentiert Ifo-Präsident Clemens Fuest die Trendwende.

Maschinenbau

Die Zuversicht mit Blick auf die Entwicklungen in den kommenden sechs Monaten stieg erneut und war deutlich überdurchschnittlich. Die Auftragsbestände stiegen an. Größere Impulse wurden vom Auslandsgeschäft erwartet – die Produktionstätigkeit soll vor diesem Hintergrund ausgeweitet werden. Die aktuelle Geschäftssituation erreichte das Vorkrisenniveau. Insgesamt verbesserte sich das Geschäftsklima den vierten Monat in Folge.

Gummi/Kunststoff

Die Erholung nach dem Corona-Tief erfolgte hier relativ zügig. Im Januar erreichte der entsprechende Indikator den höchsten Wert seit zwei Jahren. Bei stark steigender Nachfrage wurden die Fertigwarenlager geleert – trotz vielerorts verstärkter Produktion. Die Auftragsbestände wuchsen. Mit einer Kapazitätsauslastung von 80,5 % wurde das Vorkrisen­niveau bereits übertroffen.

Hochbau

Die Geschäftslage verbesserte sich im Januar den dritten Monat in Folge. Die Reichweite der Auftragsbestände gab leicht nach, lag mit 4,4 Monaten jedoch weiterhin auf hohem Niveau. Dennoch blieben die Perspektiven für die kommenden sechs Monate mehrheitlich von Skepsis geprägt. Die Geräteauslastung befand sich im Januar bei 75,7 % und somit auf dem niedrigsten Wert seit 2015.

Architektur

Auto

Chemie

DV-Geräte

Elektro

Metall

Tiefbau

Der Ifo-Experte Przemyslaw Brandt, Mitarbeiter an der umfangreiche Konjunkturumfrage des Münchner Wirtschaftforschungsinstituts, kommentiert die aktuellen Zahlen exklusiv für „VDI nachrichten“. Das Ifo-Institut befragt monatlich 9000 Unternehmen in Deutschland. Aus den Daten ermitteln die Wissenschaftler die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die kommenden sechs Monate.

Das Ifo-Institut fragt monatlich bei 7000 Unternehmen in Deutschland wichtige Daten ab. So ermitteln die Münchner Wissenschaftler nach Branchen gesplittet die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die nächsten sechs Monate in den Unternehmen. Beispiel: Wenn 40 % der Befragten ihre derzeitige wirtschaftliche Lage positiv beurteilen, 60 % dagegen negativ, ergibt das eine Geschäftslage von minus 20 %.

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