IFO-BRANCHENKONJUNKTURTEST 28. Feb 2020, 08:00 Uhr dpa/aw

Ifo-Geschäftsklima hellt sich trotz Coronavirus etwas auf

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Februar überraschend etwas aufgehellt.

Wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte, stieg das von ihm erhobene Geschäftsklima um 0,1 Punkte auf nunmehr 96,1 Zähler. Analysten hatten dagegen mit einem Rückgang auf 95,3 Punkte gerechnet. „Die deutsche Wirtschaft scheint von der Entwicklung rund um das Coronavirus unbeeindruckt“, kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest die Zahlen.

Metall

Trotz einer dreimaligen Verbesserung des Geschäftsklimaindikators verblieb der Wert weit im negativen Bereich. Dem Statistischen Bundesamt zufolge sind die realen Umsätze 2019 um 7,9 % zurückgegangen – positiv entwickelte sich im Dezember (saison- und kalenderbereinigt) das Inlandsgeschäft. Im Exportgeschäft erwarten die Umfrageteilnehmer auch für die kommenden Monate keine positive Entwicklung.

Maschinenbau

Wie die amtlichen Daten zeigen, ist die Produktion 2019 um 3,6 % zurückgegangen, dennoch blieben die Fertigwarenlager – den Angaben der an der Konjunkturumfrage teilnehmenden Firmen zufolge – nach wie vor gut befüllt. Entsprechend sehen die Planungen weitere Produktionskürzungen vor. Rückläufige Nachfrage lässt die Firmen verbreitet mit Skepsis auf die Entwicklungen in den kommenden Monaten blicken.

Elektro

Das Geschäftsklima trübte sich wieder ein, nachdem der Indikator zuvor viermal in Folge weniger negativ ausfiel. Die realen saisonbereinigten Umsätze sind den offiziellen Zahlen zufolge im Dezember um 5,1 % zum Vormonat zurückgegangen. Die Umfrageteilnehmer berichteten allerdings zuletzt wieder von zunehmender Nachfrage. Die Produktions‧tätigkeit soll nicht noch weiter zurückgefahren werden.

 

Architektur

Auto

Chemie

 

DV-Geräte

 

 

Gummi/Kunststoff

 

Hochbau

 

 

Tiefbau

Der Ifo-Experte Przemyslaw Brandt, Mitarbeiter an der umfangreiche Konjunkturumfrage des Münchner Wirtschaftforschungsinstituts, kommentiert die aktuellen Zahlen exklusiv für „VDI nachrichten“. Das Ifo-Institut befragt monatlich 9000 Unternehmen in Deutschland. Aus den Daten ermitteln die Wissenschaftler die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die kommenden sechs Monate.

Das Ifo-Institut fragt monatlich bei 7000 Unternehmen in Deutschland wichtige Daten ab. So ermitteln die Münchner Wissenschaftler nach Branchen gesplittet die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die nächsten sechs Monate in den Unternehmen. Beispiel: Wenn 40 % der Befragten ihre derzeitige wirtschaftliche Lage positiv beurteilen, 60 % dagegen negativ, ergibt das eine Geschäftslage von minus 20 %.

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