IFO-BRANCHENKONJUNKTURTEST 08. Nov 2019, 11:00 Uhr dpa/aw

Geschäftsklima stabilisiert sich auf niedrigem Niveau

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist im Oktober stabil geblieben. Das Ifo-Geschäftsklima verharrte auf dem Stand des Vormonats von 94,6 Punkten.

Grafik: VDI nachrichten

Damit bleibt das wichtigste deutsche Konjunktur­barometer auf niedrigem Niveau. Im verarbeitenden Gewerbe habe der Abwärtstrend vorerst gestoppt werden können. In diesem Bereich habe es sogar einen Anstieg gegeben. „Die deutsche Konjunktur stabilisiert sich“, kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Erwartung an die künftigen Geschäfte habe sich im Oktober etwas aufgehellt. Dagegen wurde die aktuelle Lage schlechter eingeschätzt.

Auto

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Dem Statistischen Bundesamt zufolge sanken die Umsätze im Bereich Kraftwagen- und Kraftwagenteile im bisherigen Jahresverlauf um 0,5 %. Die Produktion sank in den ersten acht Monaten dieses Jahres um 10,9 %. Der Klimaindikator stabilisierte sich im Oktober jedoch wieder. Zwar fielen die Urteile zur gegenwärtigen Geschäftslage weniger günstig aus, die Unternehmen blickten aber zuversichtlicher auf die Entwicklung in den kommenden sechs Monaten. Die Auftragsbestände stiegen den Umfrageergebnissen zufolge leicht.

Elektro

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Die Umsätze im Bereich Herstellung von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen konnten in den ersten acht Monaten dieses Jahres um 3,3 % gesteigert werden. Der Ifo-Geschäfts­klimaindikator stieg in den Monaten September und Oktober. Die Perspektiven verbesserten sich zwar, für die kommenden sechs Monate rechneten die Umfrageteilnehmer jedoch weiterhin mit Geschäftsrückgängen.

Hochbau

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Im Hochbau fiel das Geschäftsklima im Rahmen der aktuellen Befragung etwas weniger milde aus. Dennoch notierte der Hauptindikator weiterhin auf außerordentlich gutem Niveau. Die Auslastung des Maschinenparks konnte um 0,3 Prozentpunkte auf 77,9 % gesteigert werden.  Der Mangel an qualifizierten Arbeitnehmern gewann dabei spürbar an Bedeutung. Aktuell meldeten 18,2 % der Betriebe (13,2 % zuletzt), offene Stellen nicht zeitnah besetzen zu können.

Architektur

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Chemie

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Gummi/Kunststoff

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Maschinenbau

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DV-Geräte

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Metall

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Tiefbau

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Das Ifo-Institut fragt monatlich bei 7000 Unternehmen in Deutschland wichtige Daten ab. So ermitteln die Münchner Wissenschaftler nach Branchen gesplittet die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die nächsten sechs Monate in den Unternehmen. Beispiel: Wenn 40 % der Befragten ihre derzeitige wirtschaftliche Lage positiv beurteilen, 60 % dagegen negativ, ergibt das eine Geschäftslage von minus 20 %.

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