IFO-BRANCHENKONJUNKTURTEST 01. Okt 2020 ifo/aw

Ifo-Index: Trotz steigender Infektionszahlen im Plus

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich erneut verbessert.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im September auf 93,4 Punkte gestiegen, nach 92,5 Punkten im August. Das ist der fünfte Anstieg in Folge. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Situation abermals positiver als im Vormonat. Zudem erwarten sie eine weitere Erholung ihrer Geschäfte. „Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich trotz steigender Infektionszahlen“, resümiert Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Maschinenbau

Das Geschäftsklima klarte bereits den fünften Monat in Folge auf – der entsprechende Indikator verblieb allerdings im negativen Bereich. Die Produktionstätigkeit wurde weiter zurückgefahren, allerdings rechneten die Befragten mit einer Zunahme im letzten Quartal des Jahres. Die Auftragsbestände wurden von einem Großteil der Unternehmen als klein eingestuft, es wurde aber die Erwartung geäußert, dass vom Auslandsgeschäft positive Impulse zu erwarten seien.

 

Metall

Die Geschäftssituation bleibt äußerst negativ – zwar verbesserte sie sich im Vergleich zum Tiefpunkt im Juni, allerdings wurde sie bereits vor der Corona-Pandemie als sehr negativ eingestuft. In den kommenden Monaten dürfte sich die Situation verbessern. Da sich die Nachfrage erhöht hat und die Fertigwarenlager nahezu geleert wurden, wurde die Produktion hochgefahren.

Elektro

Der Geschäftsklimaindikator erreichte zum ersten Mal seit Mai 2019 wieder den positiven Bereich. Dies ist insbesondere mit dem weit verbreiteten Optimismus bezüglich der Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr zu erklären. Die Befragungsteilnehmer berichten von anziehender Nachfrage und einem allmählich steigenden Auftragsbestand. Die Produktion nahm weiter zu.

Architektur

Auto

Chemie

 

DV-Geräte

 

 

Gummi/Kunststoff

 

Hochbau

 

 

Tiefbau

 

Der Ifo-Experte Przemyslaw Brandt, Mitarbeiter an der umfangreiche Konjunkturumfrage des Münchner Wirtschaftforschungsinstituts, kommentiert die aktuellen Zahlen exklusiv für „VDI nachrichten“. Das Ifo-Institut befragt monatlich 9000 Unternehmen in Deutschland. Aus den Daten ermitteln die Wissenschaftler die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die kommenden sechs Monate.

Das Ifo-Institut fragt monatlich bei 7000 Unternehmen in Deutschland wichtige Daten ab. So ermitteln die Münchner Wissenschaftler nach Branchen gesplittet die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die nächsten sechs Monate in den Unternehmen. Beispiel: Wenn 40 % der Befragten ihre derzeitige wirtschaftliche Lage positiv beurteilen, 60 % dagegen negativ, ergibt das eine Geschäftslage von minus 20 %.

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