IFO-BRANCHENKONJUNKTURTEST 06. Aug 2020 dpa/aw

Stimmung in deutschen Unternehmen hellt sich weiter auf

Die Stimmung deutscher Unternehmen hat sich im Juli etwas stärker als erwartet aufgehellt.

Das Ifo-Geschäftsklima stieg verglichen mit dem Vormonat um 4,2 Punkte auf 90,5 Zähler. Es ist der dritte Anstieg des Konjunkturindikators in Folge, nachdem er im April – belastet durch die Corona-Krise – auf ein Rekordtief von 74,3 Punkten gefallen war. „Die deutsche Wirtschaft erholt sich schrittweise“, kommentierte der Präsident des ­Ifo Instituts, Clemens Fuest.

Maschinenbau

Die derzeitige Lage stellt sich nach wie vor schlecht dar. Auch wenn die Perspektiven nicht mehr ganz so verhalten eingeschätzt wurden, blieb der Geschäftsklimaindikator weit im negativen Bereich. Die Nachfrage stieg im Vergleich zum Juni zwar wieder an, allerdings wurden weiterhin ungünstige Entwicklungen im Exportgeschäft erwartet. Die Produktionstätigkeit soll den Planungen zufolge nochmals gedrosselt werden.

 

 

Chemie

Zwar stieg die Nachfrage wieder an und der Auftragsbestand fiel höher aus, allerdings waren die Befragten weiterhin unzufrieden mit dem Auftragsbestand. Da die Lagerüberhänge an Fertigwaren etwas abgebaut werden konnten und auch neue Impulse aus dem Ausland erwartet wurden, wurde mit Produktionssteigerungen in den kommenden drei Monaten gerechnet.

Hochbau

Das Geschäftsklima verbesserte sich nun den dritten Monat in Folge – der Indikator erreichte wieder einen positiven Wert. Während des Lockdowns hatten sich weit verbreitet negative Aussichten für die kommenden sechs Monate breitgemacht. Im Juli wichen die Befragungsteilnehmer weiter von diesem Pessimismus ab. Die Auftragsbestände erholten sich und hatten im Durchschnitt eine Reichweite von 4,3 Monaten.

Auto

 

Architektur

DV-Geräte

 

Elektro

 

Gummi/Kunststoff

 

Metall

Tiefbau

Der Ifo-Experte Przemyslaw Brandt, Mitarbeiter an der umfangreiche Konjunkturumfrage des Münchner Wirtschaftforschungsinstituts, kommentiert die aktuellen Zahlen exklusiv für „VDI nachrichten“. Das Ifo-Institut befragt monatlich 9000 Unternehmen in Deutschland. Aus den Daten ermitteln die Wissenschaftler die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die kommenden sechs Monate.

Das Ifo-Institut fragt monatlich bei 7000 Unternehmen in Deutschland wichtige Daten ab. So ermitteln die Münchner Wissenschaftler nach Branchen gesplittet die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die nächsten sechs Monate in den Unternehmen. Beispiel: Wenn 40 % der Befragten ihre derzeitige wirtschaftliche Lage positiv beurteilen, 60 % dagegen negativ, ergibt das eine Geschäftslage von minus 20 %.

Stellenangebote

Allbau Managementgesellschaft mbH

Bauprojektleitung (m/w/d)

Essen
APOprojekt GmbH

TGA Spezialist (m/w/d) für die Pre-Sales Phase

Berlin, Düsseldorf
Brandenburgische Technische Universität Cottbus - Senftenberg (BTU)

Universitätsprofessur (W3) Dekarbonisierte Industrieprozesse

Cottbus, Zittau
Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft University of Applied Sciences

Professur (W2) für das Fachgebiet "Informationstechnik und Mikrocomputertechnik"

Karlsruhe
Hochschule für angewandte Wissenschaften München

W2-Professur für Bauproduktionsplanung und Prozessoptimierung (m/w/d)

München
Technische Hochschule Ulm

Professur (W2) "Softwareentwicklung und Embedded Systems"

Ulm
Technische Hochschule Ulm

Professur (W2) "Gesundheitsinformatik"

Ulm
Technische Hochschule Ulm

Professur (W2) "Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik"

Ulm
Vermögen und Bau Baden-Württemberg

Diplom-Ingenieure (FH/DH) / Bachelor (w/m/d) der Fachrichtung Elektrotechnik, Versorgungstechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung

Baden-Württemberg
Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg

Professur (W2) Digitale Produktentwicklung im Maschinenbau

Regensburg
Zur Jobbörse

Das könnte Sie auch interessieren

Empfehlungen der Redaktion

Top 10 aus der Kategorie Finanzen