Interview mit Katrin Adt 17. Apr 2020 Von Wolfgang Schmitz

Frauenstärken nicht verstecken!

Die Daimler-Managerin über Trümpfe, die Frauen mit Führungsanspruch in der Automobilindustrie ausspielen sollten, und über das Erkennen von Potenzialen.


Foto: Daimler AG

Wenn Frauen in der Industrie und insbesondere in einer Männerdomäne wie der Automobilbranche Karriere machen wollen, dann sollten sie vor der Betonung weiblicher Stärken nicht scheuen. Davon zeigt sich Katrin Adt im Interview mit den VDI nachrichten fest überzeugt. Sie leitet seit Juli 2019 das europaweite Niederlassungsnetz von Mercedes-Benz Cars bei Daimler. „Viele der Zuschreibungen, die man mit Frauen verbindet, sind Eigenschaften, die im Moment sehr relevant sind. Zum Beispiel die Fähigkeit, zu integrieren, empathisch zu sein und darauf zu achten, dass sich Mitarbeiter wohlfühlen.“

Um diesen Tugenden Leben einzuhauchen, helfe kein Versteckspielen und kein Abtauchen. Adt: „Wenn eine Frau etwas möchte, dann soll sie es auch sagen. Es gibt immer wieder Situationen, wo Frauen mir sagen: ,Ich würde ja gerne, aber mich fragt ja keiner.‘ Dann sage ich: Das ist nicht meine Aufgabe. Es ist deine Aufgabe, dir darüber klar zu werden, was du willst, und du musst mir das sagen. Und dann kann ich beurteilen, ob es geht oder ob es nicht geht oder unter welchen Umständen es geht.“

„Jeder hat Schwächen, darum geht es nicht“

Die Managerin hält vier Tugenden für besonders signifikant, wenn es um das Erkennen von Potenzialen bei Frauen und Männern geht: Neugierde, Analysefähigkeit, . Kommunikationsstärke sowie Durchsetzungsfähigkeit. Wer darüber vom Berufseinstieg an oder beim Jobwechsel noch nicht verfügt, muss sich nicht grämen. Zu den vier Tugenden gesellt sich Veränderungsbereitschaft. „Jeder hat Schwächen, darum geht es gar nicht. Es geht darum, sich weiterzuentwickeln“, sagt Katrin Adt.

Das komplette Interview lesen Sie im aktuellen E-Paper der VDI nachrichten.

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