Erhebung der Techniker Krankenkasse 01. Feb 2022 Von Wolfgang Schmitz

Corona zum Trotz: Zahl der Krankmeldungen sinkt

Die Kontaktbeschränkungen scheinen zu wirken: Zuletzt war der Krankenstand 2013 so niedrig. Die meisten Meldungen gehen auf das Konto psychischer Erkrankungen.

Die Vorsichtsmaßnahmen greifen. Wer erwartet hatte, dass die Pandemie die Krankenstände explodieren lässt, hat sich getäuscht.
Foto: PantherMedia / Deliris

Der Krankenstand bei versicherten Erwerbspersonen war 2021 mit 3,97 % so niedrig wie seit acht Jahren nicht mehr. Das geht aus Daten der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Das ist noch einmal ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum ersten Coronajahr 2020 mit einem Krankenstand von 4,13 %.

Vor acht Jahren (2013) befand sich der Krankenstand mit 4,02 % das letzte Mal auf so niedrigem Niveau. Damit war im Schnitt jede TK-versicherte Erwerbsperson im vergangenen Jahr 14,5 Tage krankgeschrieben. Im Jahr 2020 waren es noch 15,1 Tage (2019: 15,4 Tage; 2018: 15,5 Tage).

Erkältungen gehen zurück, Covid-19 legt zu

„Bereits im ersten Coronajahr 2020 haben wir einen starken Rückgang der Krankschreibungen im Vergleich zu den Vorjahren festgestellt“, erklärt Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK. „Hauptgrund dafür sind deutlich weniger Krankmeldungen aufgrund von Erkältungskrankheiten – wie schon im Vorjahr.“ So fehlte jede Erwerbsperson 2021 durchschnittlich nur 1,64 Tage aufgrund von Grippe und Co. Zum Vergleich: 2020 waren es noch 2,30 Tage (2019: 2,37; 2018: 2,55). „Das zeigt, dass die Abstands- und Hygieneregeln nach wie vor sehr wirksam sind“, so der TK-Chef.

Allerdings: Mit gut 37 625 Krankschreibungen gab es eine deutliche Zunahme bei den Fehltagen aufgrund einer Covid-19-Diagnose. Im letzten Jahr waren es noch 26 833. Insgesamt verzeichnete die TK im Jahr 2021 rund 5,13 Mio. Krankschreibungen.

Psyche, Rücken, Schnupfen

Den Spitzenplatz bei den Krankmeldungen nehmen mit 21,8 % zum vierten Mal in Folge die Fehlzeiten aufgrund psychischer Diagnosen ein. Es folgen Erkrankungen des Muskelskelettsystems mit 18,4 % noch vor den Krankheiten des Atmungssystems mit einem Anteil von 11,3 %. 

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