Epson-Studie: Mangelnde technische Ausrüstung ein Problem 12. Aug 2021 Von Claudia Burger

Zu wenig Unterstützung für Mitarbeitende im Homeoffice

42 % der im Heimbüro Arbeitenden geben an, dass der Mangel an geeigneter Technologie oder Ausrüstung ihre Produktivität beeinträchtigt hat. Rund 45 % sind mit der Unterstützung ihres Arbeitgebers beim Arbeiten von zu Hause aus nicht zufrieden. Das ergab eine Studie von Epson.


Foto: panthermedia.net/photographee.eu

Untersuchungen von Epson zeigen, dass die Produktivität von Mitarbeitern im Heimbüro während der gesamten Pandemie durch eine Reihe von Problemen beeinträchtigt wurde. Über 40 % geben einem Mangel an geeigneter Ausrüstung oder Technologie die Schuld dafür. Fast zwei Drittel (60 %) beklagen, dass die mangelnde Interaktion mit Kollegen ihre Produktivität beeinträchtigt habe. Weitere Gründe für Beeinträchtigungen waren die Unmöglichkeit, bestimmte Aufgaben zu erledigen (45 %), und die allgemeinen Arbeitsbedingungen im Homeoffice (44 %). Diese Umfrage wurde von Epson initiiert. Es wurden dafür im Januar und Februar 2021 insgesamt 1000 Besitzer von Epson-Druckern in elf Ländern (Italien, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark) befragt, die im Heimbüro arbeiten.

Verbesserungen nach dem ersten Lockdown

Seit dem ersten Lockdowns gab es laut Epson Verbesserungen. Fast drei Viertel (73 %) gaben an, ihren Arbeitsplatz im Laufe der Zeit arbeitsgerechter gestaltet zu haben. 45 % sagen jedoch, dass ihre Motivation abnehmen werde, wenn die Arbeit im Heimbüro fortgesetzt und es keine Veränderungen geben werde. Der gleiche Anteil (45 %) gibt an, mit der Unterstützung ihres Arbeitgebers bei der Arbeit im Heimbüro nicht zufrieden zu sein. Viele Mitarbeitende in den befragten Unternehmen fordern mehr von ihren Arbeitgebern. 38 % sagen, dass sie einen neuen oder verbesserten Stuhl benötigen, 35 % benötigen einen besseren Monitor . Zudem sagen 91 %, dass sie sich nachhaltige und umweltfreundliche Technologien von ihrem Arbeitgeber wünschen.„Heimbüro ist für viele in ganz Europa die neue Norm des Arbeitens und wird wahrscheinlich nach den lokalen Lockdowns und der Covid-19–Krise fortgesetzt. Aber der Glanz des Neuen ist bereits verblasst und die Motivation wird langfristig sinken, wenn Unternehmen nicht investieren“, sagt Jörn von Ahlen, Leiter Marketing der Epson Deutschland GmbH. „Es ist daher wichtig, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern zuhören und Maßnahmen ergreifen, um die Arbeitsbedingungen im Heimbüro nach Möglichkeit zu verbessern. Unternehmen können sich nicht nur auf die von ihren Mitarbeitern privat angeschafften Geräte als langfristige Lösung verlassen, wenn sie erwarten, eine motivierte und produktive Belegschaft zu behalten.“

Manche Beschäftigte kommen aus der Nachtwäsche nicht mehr heraus

Die Befragung ergab auch einige skurrile Verhaltensweisen. So gaben 34 % der Befragten an, dass sie während der Online-Meetings ihre Mikrofone und Kameras ausschalten, um etwas anderes zu tun, beispielsweise ins Bad zu gehen, 26 % haben Anrufe in Unter- oder Nachtwäsche entgegengenommen, 27 % haben den ganzen Tag in Nachtwäsche verbracht, ohne sich umzuziehen.

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