Aus den Topetagen 14. Feb 2020, 12:00 Uhr Von dpa/Claudia Burger

Personalien der Woche

Neues aus der Welt der Führungskräfte in dieser Woche, u. a. bei der Telekom und Thyssenkrupp Steel Europe.


Foto: panthermedia.net/ kopitin

Telekom

Der bisherige Deutschland-Chef der Deutschen Telekom, Dirk Wössner, wird künftig den Softwareanbieter Compugroup leiten. Der derzeitige Vorstandschef und Unternehmensgründer Frank Gotthardt wechsele nach 33 Jahren an die Spitze des Aufsichtsrats, teilte das Unternehmen am späten Mittwochabend in Koblenz mit. Der Wechsel solle spätestens zum 1. Januar 2021 stattfinden. Compugroup entwickelt und verkauft Software für Arztpraxen und Apotheken. Zuvor hatte die Telekom bekannt gegeben, Wössner werde das Unternehmen zum Ende des Jahres verlassen. Er habe dem Aufsichtsrat mitgeteilt, seinen Ende 2020 auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Wössner gehörte seit Anfang 2018 zum Vorstand des Bonner Konzerns. Wer sein Nachfolger werden soll, ist nach Angaben der Telekom noch nicht geklärt.

Thyssenkrupp Steel Europe AG

Bernhard Osburg (50) wird Sprecher des Vorstands der Thyssenkrupp Steel Europe AG. Er folgt auf Premal Desai (50), der sein Mandat zum Ende des Monats niederlegen wird. „Auslöser für die einvernehmliche Trennung sind unterschiedliche Vorstellungen über die Ausrichtung des Stahlgeschäfts“, heißt es in einer Pressemitteilung. Osburg ist seit 2019 Chief Commercial Officer der Thyssenkrupp Steel Europe AG und war zuvor zuständig für die Vertriebssteuerung des Stahlbereichs. Neu in den Vorstand der Thyssenkrupp Steel Europe AG wird Carsten Evers (55) als Finanzvorstand einziehen. Diese Funktion hatte Premal Desai zuletzt in Personalunion wahrgenommen. Evers ist aktuell Finanzvorstand des Geschäftsbereichs Automotive Technology der Thyssenkrupp AG. Die Veränderungen im Vorstand stehen unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrats der Thyssenkrupp Steel Europe AG. Desai war seit 2006 in verschiedenen Funktionen im Thyssenkrupp-Konzern aktiv und hatte 2010 die Leitung der Strategiefunktion der Thyssenkrupp AG übernommen. Seit 2015 war er Finanzvorstand, seit 2019 Sprecher des Vorstands der Thyssenkrupp Steel Europe AG.

SGL Carbon

Der angeschlagene Kohlefaserspezialist SGL Carbon hat mit Torsten Derr einen neuen Chef gefunden. Der 50-Jährige kommt von Saltigo, einem Tochterunternehmen des Chemiekonzerns Lanxess. Der Manager werde Anfang Juli seine neue Aufgabe übernehmen, teilte der Wiesbadener SDax-Konzern am Montag mit. Derr folgt auf Jürgen Köhler, der Ende August 2019 wegen der enttäuschenden Geschäftsentwicklung von SGL Carbon zurückgetreten war. An dem Wiesbadener Technologiekonzern sind die Autobauer BMW und VW sowie die Aufsichtsratschefin und BMW-Großaktionärin Susanne Klatten über ihre Beteiligungsgesellschaft Skion beteiligt. Wegen Problemen im Geschäft mit Textilfasern und Industrieanwendungen hatte SGL Carbon im vergangenen Herbst die Prognose für das Jahr 2019 gekappt. Auch die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr wurden heruntergeschraubt. Am 12. März will das amtierende Management auf der Bilanzpressekonferenz die endgültigen Zahlen für 2019 vorlegen. Der Aufsichtsrat sei überzeugt, dass Derr wegen seines hohen technologischen Verständnisses und seiner Führungserfahrung im internationalen Umfeld bestens qualifiziert ist, erklärte Klatten als Chefin des SGL-Kontrollgremiums. Derr kündigte an, er trete an, um das Potenzial des Kohlefaserspezialisten zu heben.

Hochschule St. Gallen

Der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer (68) wechselt nach seiner Pensionierung an der Universität Duisburg-Essen in die Schweiz. Er werde vom 1. März an seine Arbeiten auf dem Feld der Automobilwirtschaft an der Hochschule St. Gallen fortsetzen, sagte Dudenhöffer am Mittwoch in Bochum. An der Universität Duisburg-Essen wird er Ende Februar in den Ruhestand versetzt. Mit seiner alten Universität konnte sich Dudenhöffer nicht über die Bedingungen für eine Weiterbeschäftigung einigen. „Es ist sehr schwer, als Hochschullehrer und Wissenschaftler an staatlichen Universitäten wie der Universität Duisburg-Essen auch nach der Altersgrenze noch wirken zu können“, beklagte der Wissenschaftler.

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