Studie zur Digitalisierung 05. Dez 2019 Von Stefan Asche

3-D-Drucker in jedem fünften deutschen Unternehmen im Einsatz

Jedes fünfte Unternehmen (19%) in Deutschland nutzt 3-D-Drucker. Das ist eine Steigerung von acht Prozentpunkten im Vergleich zu 2017.


Foto: panthermedia.net/MVmaster

Und die Nutzung von 3-D-Druckern wird weiter zunehmen: Weitere 23% der Unternehmen planen oder diskutieren den Einsatz. Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research unter 953 Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern im Auftrag von Tata Consultancy Services (TCS).

Vorreiter ist die Automobilbranche: 41% der Unternehmen nutzen die additive Fertigung – 2017 waren es erst 22%. Die junge Fertigungstechnologie ermöglicht es, Fahrzeug- und Ersatzteile herzustellen, Gussformen zu optimieren und Prototypen kostengünstig zu entwickeln.

Additive Fertigung im Maschinen- und Anlagenbau

Auch Maschinen- und Anlagenbauer setzen bereits häufig additive Fertigung ein: Fast vier von zehn Unternehmen (38%) nutzen 3-D-Drucker. Das entspricht einer Steigerung von zwölf Prozentpunkten innerhalb der vergangenen zwei Jahre.

Genauso hoch ist der Einsatz in der Chemie- und Pharmabranche: 38% der Unternehmen nutzen die additive Fertigung – doppelt so viele wie noch 2017. Die Technologie eröffnet hier viele neue Möglichkeiten. So lassen sich Medikamente bedarfsgerecht produzieren oder Dosierungen in hohem Grad individualisieren.

Schlusslicht Blockchain

Zum Vergleich: Erst 5% der Unternehmen in Deutschland nutzen Blockchain, 11% Künstliche Intelligenz, 15% Augmented oder Virtual Reality. Fast jede vierte Firma (23%) vernetzt Geräte, Maschinen und Gegenstände im Internet der Dinge miteinander. 44% der Unternehmen werten große Datenmengen mittels Big Data & Analytics aus. Acht von zehn Firmen (78%) nutzen inzwischen Cloud Computing.

Weitere Ergebnisse der Trendstudie „Don’t Panic – Gelassen zur Digitalisierung“, etwa zum Stellenwert der Digitalisierung in den Unternehmen oder zum Einsatz von Schlüsseltechnologien sowie ausführlichen Branchenergebnissen, sind online verfügbar: www.studie-digitalisierung.de

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