Bau 01. Feb 2022 Von dpa/aw

Jede zehnte Brücke muss binnen weniger Jahre erneuert werden

Die zahlreichen Autobahnbrücken, die zwischen den 1960er- und 1980er-Jahren gebaut wurden, sind größtenteils marode. Die Autobahngesellschaft des Bundes erstellt derzeit eine Prioritätsliste, um die Bauwerke nach und nach zu sanieren oder zu ersetzen.

Baugerüste an kleineren und großen Autobahnbrücken wie hier der Brücke Marientor in Duisburg werden in den kommenden Jahren allerorten zu sehen sein. Der Sanierungsbedarf ist gewaltig.
Foto: Benita von Hopffgarten

Viele Brücken im Südwesten erreichen nach Angaben der neuen Autobahngesellschaft des Bundes in den kommenden Jahren das Ende ihrer Lebensdauer. „Wir haben im Bereich Südwest rund 1400 Brücken. Jede zehnte Brücke muss innerhalb der nächsten acht bis zehn Jahre saniert werden“, sagt Christine Baur-Fewson, Leiterin der Niederlassung Südwest der Gesellschaft, der „Schwäbischen Zeitung“. Derzeit werde ein Plan erstellt, welche Brücke wann an der Reihe sei. Den arbeite man fortlaufend ab. „Das kann von kleinen Reparaturmaßnahmen wie dem Austausch einzelner Elemente reichen über die Verstärkung von Brückenüberbauten bis hin zum notwendigen Ersatzneubau.“ Die Lebensdauer einer Autobahnbrücke reiche über mehrere Jahrzehnte, aber wie bei einem Auto seien regelmäßige Kontrollen und Instandsetzungsmaßnahmen notwendig.

„Jetzt kommt ein großer Schwung an Bauten, die zu sanieren sind“

In Deutschland gebe es 13 000 km Autobahnen, sagte Baur-Fewson. Die meisten Brückenbauwerke seien zwischen den 1960er- und 1980er-Jahren gebaut worden – und sie seien für eine andere Verkehrsbelastung ausgelegt worden. „Jetzt kommt ein großer Schwung an Bauten, die zu sanieren sind.“

Der Bund ist seit Anfang 2021 für den Betrieb, den Erhalt und den Ausbau der Autobahnen zuständig – vorher waren es die Länder. Ziel der Großreform: zügiger bauen und weniger Staus. Bei Straßen und Brücken gibt es außerdem einen hohen Sanierungsbedarf.

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