B2B-Vertrieb beschleunigen 17. Aug 2023 Lesezeit: ca. 3 Minuten

Neue Frontends für den Digital Product Selector

Das Start-up FoxBase wird erstmals einem breiteren Publikum wichtige Weiterentwicklungen bei der Benutzeroberfläche des Digital Product Selector vorstellen.

Der Digital Product Selector erhält ein neues Frontend, das auf der EMO Hannover vorgestellt wird.
Foto: Foxbase

Das 2016 gegründete Software-Unternehmen FoxBase entwickelt eine Software, die den Verkaufsprozess im B2B-Segment (Business-to-Business) radikal beschleunigen sowie die Vertriebseffizienz um bis zu 40 % erhöhen soll. Der sogenannte Digital Product Selector könne Vertriebsmitarbeiter und Kunden dabei unterstützen, das beste Produkt zu finden – eine Art digitale Einzelberatung für Kunden, die im Auftrag von Unternehmen einkaufen.

Die Geschwindigkeit und Präzision von FoxBase soll es Unternehmen nach Angaben von FoxBase ermöglichen, ihre Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Auf der EMO Hannover wird FoxBase die neuesten Features der Software präsentieren.

Arbeitsweise des Digital Product Selector

Die Software identifiziert über eine interaktive Benutzeroberfläche individuelle Kundenbedürfnisse und berechnet daraus eine konkrete Empfehlung. B2B-Kunden suchen nach Angaben des Düsseldorfer Software-Unternehmens heute ähnlich wie Privatkunden einfache, schnelle und digitale Beratung und erwarten den gleichen Service und die gleiche Convenience, die sie aus ihrem privaten Konsumverhalten gewohnt sind.

Umso wichtiger sei es, dass auch auf den digitalen Kanälen die Kundenbedürfnisse berücksichtigt werden und eine digitale Beratung angeboten wird. Um diese Probleme zu lösen, hat FoxBase den Digital Product Selector entwickelt.

Auf der EMO Hannover wird FoxBase erstmals einem breiteren Publikum die neuesten Features vorstellen. Eine bedeutende Weiterentwicklung betrifft die Custom Frontends (konfigurierbare Bedienungsschnittstellen), die es den Kunden ermöglichen, eigene Bedienungsschnittstellen zu entwickeln. Darüber hinaus werde in Kürze ein neues Frontend angeboten, das nach erfolgreichen Testläufen allen Kunden zur Verfügung stehen wird.

Eine weitere Verbesserung betrifft die neue Data-Pipeline-Technologie, mit der Daten aus PIM-Systemen (Product Information Management) oder Datenquellen wie CSV-Dateien automatisch abgerufen und gegebenenfalls transformiert werden können, um sie anschließend auf der Plattform bereitzustellen.

Die Software ist nach Angaben des Düsseldorfer Entwicklers in KMU – kleinen und mittleren Unternehmen – sowie Dax-Konzernen im Einsatz und auch bei der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. FoxBase ist Teil des Accelerator-Programms Scale-up.NRW, mit dem wachstumsstarke Start-ups unterstützt werden. Vor Kurzem hat die FoxBase GmbH zudem ein Millioneninvestment vom Baustoffzulieferer Schöck AG erhalten, um den nächsten großen Wachstumsschritt zu gehen.

Digital Product Selector im Überblick

Die digitale Produktauswahl erfolgt im Wesentlichen in den folgenden fünf Schritten.

Kundenbedürfnisanalyse: Im ersten Schritt wird die Abfrage der Kundenbedürfnisse modelliert, um die Anforderungen des Kunden zu ermitteln.

Individuelle Produktempfehlungen: Auf Basis der erhobenen Anforderungen wird nun eine nur noch begrenzte Anzahl der besten Produkte übersichtlich empfohlen. Dazu werden die verschiedenen Algorithmusoptionen der Selector.AI herangezogen, um dem System das für die Empfehlung notwendige Wissen der Organisation bereitzustellen.

Integration in Prozesse und Systeme: Alle Informationen über die Anforderungen des Interessenten sowie des für ihn relevanten Produkts werden in den nachgelagerten Vertriebsprozessen weiter genutzt, um den Interessenten zum Kauf zu bewegen. Je nach Digitalisierungsgrad der Kunden unterstützt der Digital Product Selector hierbei B2B-Anwendungen vom direkten Kauf im Onlineshop über eine CRM-Integration bis hin zur Kontaktaufnahme per E-Mail oder Chat.

Customer-Insights-Portal: Alle Daten zu den Kundenbedürfnissen und zum User-Verhalten werden automatisch ausgewertet und visualisiert. So lassen sich Erkenntnisse für die Produktpolitik sammeln, zum Beispiel, welche Kundenbedürfnisse am häufigsten in welcher Kombination auftreten.

Geschäftsmodell und Kunden: Der Digital Product Selector wird als SaaS (Software-as-a-Service) verkauft und monatlich abgerechnet. Über eine Browser-basierte Benutzerschnittstelle kann die Leistung des Systems überwacht, optimiert und notwendige Anpassungen können direkt von den Kunden vorgenommen werden.

FoxBase GmbH

Halle 9, Stand E34

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