Deutsche Industrie 26. Jun 2020 Von dpa/Wolfgang Schmitz

Extrem schädliches Gas

Unternehmen bezogen 2019 mehr von dem Treibhausgas Schwefelhexafluorid als in den Jahren zuvor. Das Gas werde aber zu großen Teilen nicht freigesetzt, so das Statistische Bundesamt.


Foto: panthermedia.net/TTstudio

Die deutsche Wirtschaft hat im vergangenen Jahr wieder größere Mengen des extrem klimaschädlichen Treibhausgases Schwefelhexafluorid bezogen. Von inländischen Gasehändlern erhielt sie 840 t des Stoffes, der stark zur Erderwärmung beiträgt, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Das waren 7 % mehr als ein Jahr zuvor. Einen Rekord gab es im Jahr 2016 mit 1142 t.

Schwefelhexafluorid ist den Angaben zufolge das stärkste bekannte Treibhausgas. Über 100 Jahre trage es 22 800-mal stärker zum Treibhauseffekt bei als Kohlenstoffdioxid (CO2). Hauptsächlich wird es in der Elektroindustrie und im Apparatebau verwendet sowie in der Halbleiterindustrie, wo es als Ätzgas zum Einsatz kommt. Der Handel über die hiesigen Gasehändler ist der Hauptversorgungsweg der Firmen.

Die von den Gasehändlern an die Industrie abgegebene Menge entspreche aber nicht den Emissionen, die tatsächlich in die Atmosphäre gelangten, betonten die Statistiker. Das Gas werde zu großen Teilen innerhalb geschlossener Systeme verwendet und damit vorerst nicht freigesetzt.

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