Impulspapier der DFG 29. Okt 2020 Von Wolfgang Schmitz

Forschung im digitalen Wandel

Wissenschaftliche Fachbereiche werden künftig enger als früher kooperieren. Die Digitalisierung hilft dabei.


Foto: panthermedia.net/boggy22

Die Digitalisierung geht auch an der Forschung nicht spurlos vorüber. Im Gegenteil. Sie erfordert von der Wissenschaft neue Denk- und Planungsmuster. Daher hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) nun ein Impulspapier zum digitalen Wandel in den Wissenschaften vorgelegt.

„Zu den zentralen Charakteristika des digitalen Wandels in den Wissenschaften zählt, dass in nahezu allen wissenschaftlichen Disziplinen die Beherrschung digitaler Methoden immer wichtiger wird“, heißt es in dem Papier. Entscheidende Erfolge beruhten darauf, dass die digitale Expertise mit dem disziplinspezifischen Fachwissen in Einklang gebracht werde. „Das Besondere der derzeitigen Entwicklung ist, dass dies in sehr ähnlicher Weise und gleichzeitig in nahezu allen Fächern zu beobachten ist.“ Wichtigstes Beispiel dafür sei die große Bedeutung selbstlernender Algorithmen (Machine Learning) für die verschiedensten Forschungsgebiete.

Ethisch verantwortlicher Umgang

Bei der DFG ist man sich über die weitreichenden Auswirkungen des digitalen Wandels im Klaren. Sie reichten weit über fachliche Belange hinaus und beträfen auch das Verhältnis der Fächer zueinander sowie die Aus- und Weiterbildung wissenschaftlichen Personals. „Eine weitere Herausforderung liegt im Zugang zu Daten und Software, sodass geeignete digitale Infrastrukturen für die Wissenschaften mit geklärten rechtlichen Nutzungsbedingungen notwendig sind. Damit gehen finanzielle, rechtliche und auch ökologische Fragen einher, die zu klären sind.“

Die DFG hebt den Aspekt eines ethisch verantwortlichen Umgangs sowohl mit Daten als auch mit Software hervor. „Damit Technologien im Sinn der erkenntnisorientierten Forschung ihr Potenzial weiter entfalten können, ist neben passenden Förderangeboten daher auch die Reflexion über den Einsatz und die Auswirkungen digitaler Technologien nötig.“

Einfluss auf neue Förderangebote

DFG-Präsidentin Katja Becker kommentiert die Studie wie folgt: „Das Papier führt eine große Breite an Impulsen zusammen und wird uns in den kommenden Jahren als Kompass dienen. Die Erkenntnisse und Empfehlungen werden in die Entwicklung neuer Förderangebote ebenso einfließen wie bei der Gestaltung der besten Rahmenbedingungen für die Forschung durch die DFG.“

Ein Beitrag von:

Stellenangebote

embeX GmbH

Entwicklungsingenieur Embedded Software (m/w/d)

Mülheim-Kärlich
BAM - Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung

Bachelor (of Science/Engineering) bzw. Diplom-Ingenieur*in (FH) (m/w/d) - Automation und Robotik / Automatisierungstechnik oder ähnliche Fachrichtung

Berlin
Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW

Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) der Versorgungstechnik / technischen Gebäudeausrüstung

Dortmund
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Objektmanagerin / Objektmanager (w/m/d)

Berlin
Hochschule Kempten

Professur (m/w/d) W2 Werkstofftechnik und Metallkunde

Kempten
SPITZKE GMBH

Elektroingenieur (m/w/d) als Planungsingenieur (m/w/d) Oberleitung

Berlin, Bochum, Buchloe
Fernstraßen-Bundesamt (FBA)

Ingenieurinnen / Ingenieure (m/w/d) (Bachelor / FH-Diplom) als technische Sachbearbeiterinnen / Sachbearbeiter (m/w/d)

Bonn, Leipzig
Fachhochschule Münster

Professur für "Optische Technologien und Materialien" im Fachbereich Physikingenieurwesen

Münster
Universität Bremen

Professur (w/m/d) für das Fachgebiet Mechatronik

Bremen
Universität Bremen

Professur (w/m/d) für das Fachgebiet Produktentwicklung und Produktlebenszyklus-Management / Product Development & Life Cycle Management

Bremen
Zur Jobbörse

Das könnte Sie auch interessieren

Empfehlungen des Verlags

Top 5 aus der Kategorie Forschung