Umweltforschung 05. Aug 2021 Von dpa/Wolfgang Schmitz

Küstenschutz in „Reallaboren“

Ein anschauliches Beispiel für interdisziplinäre Forschung bieten die Universitäten Hannover, Braunschweig und Oldenburg anhand der Frage „Wie können Niedersachsens Küsten mithilfe der Natur besser geschützt werden?“


Foto: KMA / NIMS

Gemeinsam mit Verbänden, Behörden und Küstenbewohnern erforschen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der drei Universitäten im Verbundprojekt „Gute Küste Niedersachsen“, wie die Küsten am besten auf natürlichem Wege geschützt werden können. Die drei Experimentiergebiete, sogenannte „Reallabore“, bilden die Insel Spiekeroog, die Region um Neßmersiel (Kreis Aurich) und die Halbinsel Butjadingen.

An diesen ausgewählten Orten entwickeln und prüfen die Forscher und Forscherinnen – ausgerichtet an den örtlichen Bedürfnissen – Küstenschutzmaßnahmen, die auch die Natur und das Wattenmeer in den Blick nehmen. Dazu tauschen sich die Meeresforscher, Ingenieurinnen und Sozialwissenschaftler der Universitäten Hannover, Braunschweig und Oldenburg regelmäßig etwa mit Deichverbänden, Küstenschützern und der Bevölkerung aus.

Ziele: Deichfestigkeit und Artenschutz

„Wir wollen herausfinden, wie wir die Natur beim Küstenschutz stärker berücksichtigen können, und zwar so, dass sie auch zur Ökosystemleistung beiträgt“, sagt Torsten Schlurmann, Leiter des Ludwig-Franzius-Instituts für Wasserbau, Ästuar- und Küsteningenieurwesen an der Universität Hannover. So wird untersucht, wie die Salzwiesengewinnung vor den Deichen Strömungen beeinflussen kann und wie die Entwicklung neuer Grassaaten zur Deichfestigkeit und gleichzeitig zum Artenschutz beitragen kann.

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