Umfrage 07. Sep 2021 Von Fabian Kurmann

Energiewende kommt bei Besserverdienern voran

Laut einer Umfrage der KfW-Bank wächst die Zahl der Haushalte, die Technologien der Energiewende nutzen, stetig – entsprechendes Einkommen vorausgesetzt.


Foto: panthermedia.net/dimitrova

Wie verbreitet Energiewendetechnologien wie Photovoltaik, Solarthermie, Batteriespeicher oder Wärmepumpe sind, das fragte die KfW-Bank dieses Jahr erneut annähernd 4000 Haushalte in Deutschland. Mit 27 % nutzt demnach mehr als jeder Vierte davon eine der sieben Technologien, zu denen auch Kraft-Wärme-Kopplung, Holzpelletsheizung und das Elektroauto zählen. Das sind annähernd 1,5 Mio Haushalte bzw. vier Prozentpunkte mehr als im vergangene Jahr.

Am verbreitetsten ist nach wie vor die Solarthermie, die jeder zehnte Haushalt nutzt. Dahinter folgen Wärmepumpen und Photovoltaik mit jeweils über 8 % der Befragten. Elektroautos werden mittlerweile in 3,4 % der befragten Haushalte gefahren, über die Hälfte mehr als noch 2020. Weitere 5 % planen die Anschaffung im Laufe von 2021, und in bis zu drei Jahren wollen zusätzliche 8 % elektrisch mobil sein.

„Deutschland kommt bei den Energiewendetechnologien voran“, sagte KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Kähler-Geib. „Fast die Hälfte aller Haushalte kann sich vorstellen, in den nächsten zehn Jahren ein Elektroauto zu fahren.“

Allerdings sei diese Entwicklung nicht über alle Einkommensschichten gleich stark zu beobachten. „Klimafreundliche Technologien werden nach wie vor in erster Linie von besser verdienenden Haushalten genutzt. Das Ziel der Klimaneutralität erfordert jedoch eine ‚flächendeckende‘ Energiewende“, sagt Kähler-Geib. Besonders die Mieterhaushalte und solche mit schwächerem Einkommen gelte es zu aktivieren, durch Rahmensetzung und Anreize.

Die Zustimmung des grundsätzlichen Kurses ist dabei hoch, trotz Pandemie. 92 % der Befragten befürworten die Energiewende – das sind nach über einem Jahr Coronakrise sogar etwas mehr als im Jahr zuvor. Hierbei war die Zustimmung über alle Teilgruppen nie unter 80 %. Jedoch zeigten von der Pandemie wirtschaftlich Betroffene etwas weniger Begeisterung als jene, die nicht betroffen waren.

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